Harrison Ford steht seit über 50 Jahren vor der Kamera, 2017 feierte er seinen 75. Geburtstag. Kein Grund für ihn, nicht noch einmal Indiana Jones zu spielen.

Hut, Peitsche und immer einen flotten Spruch auf den Lippen: Als das Abenteuer liebender Archäologe “Indiana Jones” wurde Harrison Ford in den 80er-Jahren zum Weltstar. Untrennbar verbunden ist sein Name aber auch mit einer zweiten Hollywood-Kultreihe: “Star Wars”.

Vor der Kamera stand Ford zwar schon seit Mitte der Sechzigerjahre, doch davon leben konnte er zunächst nicht, weshalb er sich als Zimmermann und Roadie, unter anderem bei “The Doors”, etwas dazu verdiente. Seine erste wichtige Rolle erhielt er schließlich 1973 in George Lucas’ Jugenddrama “American Graffiti” – die erste Zusammenarbeit der beiden, die drei Jahre später mit dem ersten “Krieg der Sterne”-Streifen vergoldet wurde.

Indiana Jones 5

Die Rolle als Weltraumpirat Han Solo bekam Ford mehr oder weniger durch Zufall. Eigentlich arbeitete er als Tischler am Set, doch Regisseur Lucas bat ihn, vorzusprechen – der Rest ist Kinogeschichte. 1981 dann feierte Harrison Ford in Steven Spielbergs “Jäger des verlorenen Schatzes” seinen Einstand als Indiana Jones, was seinen Ruf als Kassenmagnet festigte. Danach folgten Hits wie “Blade Runner”, “Auf der Flucht”, “Das Kartell”, “Cowboys & Aliens” sowie “Paranoia”. Für seine Rolle in “Der einzige Zeuge” erhielt Ford seine bisher einzige Oscar-Nominierung.

Ford ist Vater von fünf Kindern und in dritter Ehe mit der Schauspielerin Calista Flockhart verheiratet. 2017 war der begeisterte Hobbypilot, der 2015 aufgrund einer Notlandung für Schlagzeilen sorgte, im Sequel von Ridley Scotts “Blade Runner” im Kino zu sehen. 2020 will er ein fünftes und letztes Mal als Indiana Jones die Archäologenpeitsche schwingen. Dann ist er fast 80.

| rtv Redaktion | 26. Juli 2019