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Henriette Richter-Röhl

Henriette Richter-Röhl

Die Berliner Schauspielerin Henriette Richter-Röhl spielte sich mit zwei Seifenopern in die Herzen der Zuschauer und liebt es, streitbare Frauen darzustellen.

Als Spross einer Schauspielerfamilie wurde Henriette Richter-Röhl schon in der Teenagerzeit von der Arbeit ihrer Eltern angesteckt. In der Daily-Soap „Marienhof“ fiel die Berlinern von 2000 bis 2003 einem größeren Publikum auf und war dann nochmal 2007 für ein paar Folgen mit im Ensemble. Dazwischen machte sie eine Schauspielausbildung, studierte an der staatlichen Kunstuniversität Graz und sammelte Bühnenerfahrung. Für ihre Hauptrolle in der Kinokomödie „Grenzverkehr“ erhielt Henriette 2005 den „Förderpreis Deutscher Film“. Für ihren Durchbruch beim Fernsehpublikum sorgte ab 2005 die Rolle der Laura Saalfeld in der Telenovela „Sturm der Liebe“. Ihr Part endete Anfang 2007. Die damals 23-Jährige erinnert sich gern an diese Zeit: „Ich hatte zwar überhaupt kein Privatleben, aber es war die absolute Schule, ich war so diszipliniert wie nie mehr danach und hatte ganz viel Spaß am Set“, erzählt sie in einem Interview.

Disziplinierte Dreharbeiten

Danach wurde Henriette Richter-Röhl immer wieder für tragende Rollen in den TV-Romantik-Reihen „Rosamunde Pilcher“, „Utta Danella“, „Lilly Schönauer“ und „Katie Fforde“ verpflichtet, aber auch für Krimiserien. So mimte sie 2010 eine toughe Pariser Polizistin in der Miniserie „Wilde Wellen – Nichts bleibt verborgen“. Ein Jahr zuvor war sie als ehrgeizige Sekretärin in der Komödie „Vorzimmer zur Hölle“ zu sehen. 2011 und 2013 gab es zwei Fortsetzungen. Seit 2018 spielt Henriette eine standhafte Bio-Winzerin in der Fernsehreihe „Weingut Wader“. Sie ist mit dem österreichischen Arzt Walter Unterweger verheiratet. Die beiden haben zwei Töchter. Familienleben und Beruf bringt Henriette Richter-Röhl gut unter einen Hut: „Mein Mann, meine Schwiegereltern, meine Mutter sind immer da, wenn ich arbeiten möchte.

| rtv Redaktion | 9. Juli 2020