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Maximilian Brückner

Maximilian Brückner

Ehrgeizig war Maximilian Brückner laut eigener Aussage eigentlich nie, und trotzdem hat er eine Karriere hingelegt, von der andere Schauspieler nur träumen.

Maximilian Brückner zählt zu den meistbeschäftigten Schauspielern des Landes. Auf die Frage, wie es dazu kam, kommt meist ein ausweichendes “Zufall! Mich hat es da gar nicht so hingezogen”. Schließlich kam er aus einer ganz anderen Welt.

Als Spross einer Landwirtsfamilie wuchs er mit sieben Geschwistern in einem Dorf bei Rosenheim auf – und noch heute lebt er mit der ganzen Familie, inklusive Ehefrau und kleiner Tochter, auf einem Mehrgenerationenhof. Irgendetwas zog ihn mit 20 Jahren aber doch zum Vorsprechen an der berühmten Otto-Falckenberg-Schauspielschule in München, und natürlich bestand die Aufnahmeprü-fung, trotz seines starken Dialekts.

Im Fernsehen gerne Krimi-Produktionen

Nach der Ausbildung ging es gleich ans Münchner Volkstheater, wo Brückner bis heute regelmäßig den Tod in “Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben” spielt. Seit 2003 steht er auch für Film und Fernsehen vor der Kamera. 2006 wurde er mit 27 Jahren sogar der bis dahin jüngste “Tatort”-Ermittler – als Bayer im Saarland. Trotz toller Quoten kam nach vier Jahren das Aus.

Im Kino war Brückner u.a. in Marcus H. Rosenmüllers Filmen “Schwere Jungs” und “Räuber Kneißl” zu sehen sowie in den Komödien “Resturlaub” und “Rubbeldiekatz”. Ernst dagegen war das Beziehungsdrama “Das schönste Paar”, das dieses Jahr jede Menge gute Kritiken einheimste. Im Fernsehen ist Maximilian Brückner häufig in Krimis zu sehen. In der Reihe “Schwarzach 23”  ist er Teil einer schrägen Polizisten-Familie, in der deutsch-österreichischen Miniserie “Pregau – kein Weg zurück” beeindruckte er als Polizist, der selbst schuldig wird. Auch macht Brückner mit seiner Rolle als korrupter Bürgermeister in der Satire “Hindafing” von sich reden.

| rtv Redaktion | 3. Dezember 2019