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Peter Heinrich Brix

Peter Heinrich Brix

Der frühere Landwirt Peter Heinrich Brix hat sich spät zur Schauspielerei entschlossen – sich dann aber mit seinen kultigen Rollen in die Herzen der Zuschauer gespielt.

 Peter Heinrich Brix’ Karriere begann ganz zufällig, während er 1983 im Alter von 28 Jahren in einem Einakter, den die Freiwillige Feuerwehr seines norddeutschen Heimatdorfes Steinbergkirche aufführte, erstmals auf einer Bühne stand. 

In dem staatlich geprüften Landwirt wurde dadurch die Leidenschaft zur Schauspielerei entfacht. Aber noch einige Jahre lang spielte er, ohne seinen Bauernhof aufzugeben, nebenbei Mundart-Theater an der Niederdeutschen Bühne in Flensburg. Erst 1988 entschied sich Brix dazu, nach Hamburg zu gehen. Er nahm dort Privatunterricht und bekam danach einige Theater-, Synchronisations- und Hörspielrollen. 

Hamburger Ehrenkommissar

1995 stieß Brix zur ARD-Serie “Großstadtrevier” hinzu und verkörperte dort den Polizisten Lothar Krüger von der neunten bis zur 23. Staffel. Diese Rolle machte ihn bundesweit bekannt. 2010 stieg Brix aus der Serie aus. Ein Jahr zuvor hatte ihn die Polizei Hamburg zum Ehrenkommissar ernannt. 

Parallel teilte er sich seit 1997 in der Serie “Neues aus Büttenwarder” mit dem erst kürzlich verstorben Jan Fedder als kongeniales “Freundfeind”-Duo die zwei Hauptrollen. An der Seite von Ottfried Fischer “assistierte” er als stets überforderter Kommissar Geiger dem unerlaubt ermittelnden “Pfarrer Braun” in der gleichnamigen Krimireihe. 

2018 konnte das norddeutsche Naturtalent wieder eine Rolle als Kommissar ergattern: Ab der Folge “Sievers und die Frau im Zug” “erbte” Peter Heinrich Brix die Hauptfigur von Robert Atzorn in der Krimireihe “Nord Nord Mord”. Drei Folgen sind inzwischen gelaufen. Das ZDF sendet nun die vierte mit dem Titel “Sievers und die schlaflosen Nächte”. Vier weitere Episoden sind bereits in Arbeit. Seit Juni 2015 ist Brix Erster UNESCO-Botschafter des niederdeutschen Theaterspiels.

Hier lesen Sie ein Interview mit Peter Heinrich Brix.

| rtv Redaktion | 1. Oktober 2020