Starporträts » Petra Schmidt-Schaller
Starporträts » Petra Schmidt-Schaller

Petra Schmidt-Schaller

Petra Schmidt-Schaller

Petra Schmidt-Schaller wurde als Schauspielertochter in die Branche hinein geboren – doch die Magdeburgerin hatte zunächst ganz andere Vorstellungen von ihrem Leben.

Manchmal kann der Beruf der Eltern zunächst eher abschreckend wirken. So ging es der 1980 in Magdeburg als Tochter des Schauspielers Andreas Schmidt-Schaller und der Schauspielerin und Regisseurin Christine Krüger geborenen Petra Schmidt-Schaller. Was sie als Kind an Einblicken in die Branche mitbekam, löste keine Begeisterung aus. Doch als Austauschschülerin in den USA entdeckte das Mädchen dann doch seine Liebe zur Schauspielerei. Zurück in Deutschland, sammelte die Nachwuchsdarstellerin neben ihrer Theaterarbeit bald erste Erfahrungen beim Fernsehen, zum Beispiel an der Seite ihres Vaters in einer Folge von „SOKO Leipzig“. Der Durchbruch gelang Schmidt-Schaller im Jahr 2007 mit Rainer Kaufmanns „Ein fliehendes Pferd“. An der Seite von bekannten Kollegen wie Ulrich Noethen, Katja Riemann und Ulrich Tukur beeindruckte die Schauspielerin nicht nur die Kritiker, sondern auch Martin Walser, den Autor der Romanvorlage.

"Tatort" und mehr

Für ihre Leistung wurde sie mit dem Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. Seitdem wirkt Petra Schmidt-Schaller immer wieder in ambitionierten Filmen wie „Nacht vor Augen“ (2008) und „Almanya – Willkommen in Deutschland“ (2011) mit. Zudem glänzte sie von 2013 bis 2015 als „Tatort“-Kommissarin. Im Kino war die Darstellerin zuletzt 2017 im Drama „Leanders letzte Reise“ zu sehen. Seitdem spielte Schmidt-Schaller u.a. in den Fernsehproduktionen „Eine gute Mutter“, „Wendezeit“ und „Tödliche Geheimnisse“. 2018 erhielt Schmidt-Schaller die Goldene Kamera als Beste Deutsche Schauspielerin. Heute verkörpert die Mimin im Drama “Das Dorf des Schweigens” eine Ärztin, deren Mann von ihrer Schwester der Vergewaltigung beschuldigt wird.

| rtv Redaktion | 26. Mai 2020