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Rebel Wilson

Rebel Wilson

Gerade ihr für Hollywood ungewöhnlicher Körpertyp hat der humorvollen australischen Schauspielerin Rebel Wilson einen großen Karriereschub verschafft.

Mit ihrem Körper nicht dem typischen Hollywood-Ideal zu entsprechen, war für Rebel Wilson nie ein Problem. Ganz im Gegenteil erwiesen sich ein paar Pfunde mehr sogar als ihrer Karriere förderlich. Bevor sie sich beim „Australian Theatre for Young People“ und bei der US-Theatergruppe „The Second City“ einer Schauspielausbildung unterzog, studierte die 1980 geborene Australierin Jura und Kunst. Als Ensemblemitglied der „Sydney Theatre Company“ stand sie eine zeitlang auf der Bühne. In ihrem Heimatland wurde Rebel ab 2003 durch die TV-Serie „Pizza“ bekannt. 2006 bis 2007 war sie in der Comedyshow „The Wedge“ zu sehen, dabei hatte sie in jener Zeit längst ihren Wohnsitz nach New York verlegt. Kleine Nebenrollen 2006 in „Ghost Rider“ und 2011 in der Komödie „Brautalarm“ markieren den langsamen Start ins Filmgeschäft. Für „Die Hochzeit unserer dicksten Freundin“ war 2012 genau ihr Typ gefragt.

Gewichtige Kino-Rollen

So kam Rebel zu ihrer ersten Hauptrolle. Und wieder war es ihre Statur, die ihr im gleichen Jahr noch die Rolle der „Fat Amy“ in der Musik-Komödie „Pitch Perfect“ ermöglichte, von der 2015 und 2017 zwei Fortsetzungen gedreht wurden. Das war doppelt passend, denn Rebel war einst Mitglied der A-capella-Gruppe „Twelve Boys“ an ihrer christlichen Schule. Ihr jüngster Film ist die Musical-Verfilmung „Cats“, die 2019 in die Kinos kam. Auch wenn man es nicht vermuten möchte, ist Rebel Wilson sehr sportlich: „Ich trainiere wie eine Wahnsinnige“ sagt sie von sich selbst – und spielt nicht Tennis. Für das US-Plus-Size-Modelabel „Torrid“ hat Rebel Wilson eine spezielle Kollektion für Übergewichtige kreiert. Vor drei Jahren hat man die energische Blondine in die „Academy of Motion Pictures and Art Sciences“ aufgenommen, die die Oscars vergibt.

| rtv Redaktion | 9. Juli 2020