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Russell Crowe

Russell Crowe

Russell Crowe ist heute in der Actionkomödie “The Nice Guys” zu sehen – zu den netten Jungs gehört der australische Star-Schauspieler selbst nur selten.

Zugegeben: Russell Crowe, einst Hollywoods heißer Bad Boy, ist etwas in die Jahre gekommen. Während sein Altersgenosse Brad Pitt in Tarantinos Traumfabrik-Hommage “Once Upon a Time in Hollywood” seinen Wachbrettbauch zeigt, bringt der Australier zeitgleich in seiner Serie “The Loudest Voice” als Ex-Chef des amerikanischen Nachrichtensenders Fox, locker 40 Kilo zu viel auf die Waage.

Crowe ist es gewohnt: Auch für den 70er-Jahre-Actionspaß “The Nice Guys”, in der er an der Seite von Ryan Gosling einen Auftragsschläger spielt, der den Mord an einer Pornodarstellerin aufklären will, legte er ordentlich zu. Für “Der Mann der niemals lebte” (2008) futterte er sich knapp 30 Kilo an, für “Insider” (1999) ebenfalls. Der Lohn damals: eine Oscar-Nominierung. Es war die erste von drei aufeinanderfolgenden Nominierungen, den Goldjungen gab’s 2000 als durchtrainierter Titelheld in Ridley Scotts “Gladiator”, als psychisch krankes Mathegenie in “A Beautiful Mind” ging er 2001 erneut leer aus.

Hollywoods böser Junge

Festlegen ließ sich der 1964 im neuseeländischen Wellington geborene Schauspieler noch nie. Seinen Durchbruch hatte Crowe, der seine erste größere Rolle in der australischen Seifenoper “Nachbarn” spielte, als Skinhead in dem Drama “Romper Stomper” (1992), um zwei Jahre später in “Die Summe der Gefühle” als Homosexueller zu brillieren.

Sharon Stone holte ihn für den Western “Schneller als der Tod” nach Hollywood, wo er mit “L.A. Confidential” seinen endgültigen Durchbruch schaffte. 2014 legte der zweifache, geschiedene Vater, der auch gerne mal aufgrund seines aufbrausen-den Temperaments in die Schlagzeilen gerät, mit dem Kriegsdrama “Das Versprechen eines Lebens” sein Regiedebüt vor.

| rtv Redaktion | 26. August 2019