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Sebastian Ströbel

Sebastian Ströbel

Als Leiter der ZDF-“Bergretter” zählt der Schauspieler Sebastian Ströbel zu den TV-Publikumslieblingen – privat ist der Serienstar bescheiden geblieben.

Dreharbeiten mit jeder Menge Actionszenen in schwindelerregen-der Höhe, im Winter oft bei minus 20 Grad. Für Schauspieler Sebastian Ströbel genau das Richtige – und fast schon Routine: Der Mime verkörpert seit 2015 Markus Kofler, den Leiter der Bergwacht im Serien-Dauerbrenner “Die Bergretter”. Voraussetzung für die Rolle: körperliche Fitness und Belastbarkeit, die Ströbel durch täglichen Ausdauersport trainiert. 2019 startet der Serienhit bereits in die elfte Staffel. Gedreht wird am Dachstein in der Steiermark.

In Österreich machte der Karlsruher auch seine ersten Schritte als Schauspieler. Nach seiner Ausbildung am Mozarteum in Salzburg ergatterte er 1998 seine erste Rolle im ORF-Straßenfeger “Kommissar Rex”. Es folgten zunächst kleinere Rollen. “Oft wurde mir gesagt, ich sei zu gutaussehend. Typen wie ich kommen nicht so schnell an Charakterrollen”, so Ströbel.

Belastbarkeit ist für seine Rolle essentiell

Das änderte sich 2008 mit der Neuverfilmung des Thrillers “Fleisch”, in dem er einen Deutschen spielt, der in Südafrika in die Fänge von Organhändlern gerät. Einen Sprung machte Ströbels Karriere ab 2010 durch die RTL-Action-Krimiserie “Countdown – Die Jagd beginnt”.

Komödienfans kennen Ströbel auch aus Sat.1-Filmen wie “Nein, Aus, Pfui! Ein Baby an der Leine”. Die Dreharbeiten für die alpine Action-Serie “Bergretter” nehmen jedoch einen Löwenanteil seiner Zeit in Anspruch. Privat mag es der Familienvater, der mit seiner Frau und vier Kindern in Hamburg lebt, ganz bodenständig. Auf Star-Rummel und rote Teppiche pfeift er. In seiner Freizeit arbeitet Ströbel gerne mit Holz: Lieber aus alten Dingen etwas Neues schaffen, als wegzuwerfen und etwas neu zu kaufen. Das will der Schauspieler auch seinen Kindern vorleben.

| rtv Redaktion | 7. November 2019