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Tilo Prückner

Tilo Prückner

Der Krimi war schon immer ein beliebtes Metier von Tilo Prückner. In seiner über 50-jährigen Theater- und Filmkarriere brillierte er jedoch bereits in allen Genres.

Tilo Prückner ist nicht aus der deutschen Film- und Fernsehlandschaft wegzudenken. Seine Paraderollen sind Gauner, Schlitzohren und liebenswerte Loser. Geboren wurde Prückner 1940 in Augsburg, seine Schauspielausbildung absolvierte er in den Sechzigern in München. In Zürich lernte der knapp 1,70 große Mime den Regisseur Peter Stein kennen, dem er nach Berlin an die “Schaubühne am Halleschen Ufer” folgte.

Auf der Leinwand startete er ab den 70er-Jahren ebenfalls durch: In Edgar Reitz‘ “Der Schneider von Ulm” spielte er 1978 die Hauptrolle, in “Die unendliche Geschichte” war er als Nachtalb zu sehen. Auch in “Didi – Der Doppelgänger”, “Die Siebtelbauern”, “Räuber Kneißl”, “Iron Sky”, der “Ostwind”-Reihe, “Honig im Kopf” und weiteren Kinofilmen war er dabei. Im Fernsehen ermittelt er seit 2015 neben Wolfgang Winkler in der Vorabendserie “Rentnercops”.

Ein Roman über das Verlassenwerden

Der Krimi war schon immer Prückners Metier: Im Dauerbrenner “SOKO 5113” war er Kommissar, in “Adelheid und ihre Mörder” ermittelte er ebenso wie im Berliner “Tatort”. Darin ist er als Vater der von Meret Becker gespielten Kommissarin zu sehen. In der “Kluftinger”-Reihe agiert Prückner ebenfalls als Vater des Ermittlers, und heute Abend tritt er bei “Kommissarin Lucas” wieder einmal als deren Vermieter auf.

Doch auch in (Tragi-)Komödien brilliert der Schauspieler weiterhin: zu sehen zum Beispiel in der ARD-“Krause”-Reihe oder in der “Herzkino”-Reihe “Fluss des Lebens”. Und als wäre das noch nicht genug, veröffentlichte Prückner 2013 auch noch seinen Debütroman: “Willi Merkatz wird verlassen”, in dem er auf humorvolle Weise die Trennung von seiner Frau nach fast 40 Jahren Ehe verarbeitete.

| rtv Redaktion | 14. Februar 2020