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Wentworth Miller

Wentworth Miller

Der US-Serienstar Wentworth Miller kämpfte viele Jahre lang gegen Depressionen – und schaffte ein starkes Comeback, nachdem er an die Öffentlichkeit ging.

Wentworth Miller kann sich über einen Mangel an künstlerischem Talent nicht beklagen. Vor seinem Durchbruch als Schauspieler in der preisgekrönten Serie „Prison Break“ studierte der im englischen Oxfordshire geborene Brite an der US-Elite-Universität Princeton. Dort sang er u.a. bei „The Princeton Tigertones“, der berühmten A-cappella-Truppe der Uni. Sein Kameradebüt gab Miller 1998 in „Buffy – Im Bann der Dämonen“. 2003 spielte er die jüngere Version von Anthony Hopkins’ Charakter in der Bestseller-Verfilmung „Der menschliche Makel“. Von 2005 bis 2009 spielte er die Hauptrolle des Michael Scofield in „Prison Break“ und wurde dafür u. a für den Golden Globe nominiert. Nach dem Ende der Erfolsserie und Millers Auftritt in „Resident Evil: Afterlife“ wurde es still um den Star. In einem Interview erklärte der Mime später, dass er an schweren Depressionen litt – nicht zuletzt, weil er seine Homosexualität geheim gehalten hatte.

Protestbrief an Russland

2013 outete Miller sich in einem offenen Brief, in dem er seine Teilnahme am St. Petersburger Filmfest aufgrund der schwulenfeindlichen Gesetze Russlands absagte. Im selben Jahr konnte Miller mit dem Noir-Thriller „Stoker“ als Drehbuchautor einen Erfolg verbuchen. Seitdem geht es mit seiner Karriere wieder steil bergauf. 2014 war er in „Mord im Loft“ im Kino zu sehen. Im selben Jahr schlüpfte er in „The Flash“ zum ersten Mal in die Rolle des Comic-Bösewichts Leonard Snart alias Captain Cold, den er auch im Serien-Spin-Off „Legends of Tomorrow“ verkörperte. 2017 war er im Reboot von „Prison Break“ wieder als Michael Scofield im TV zu sehen sowie zuletzt in „Madam Secretary“ als US-Senator Hanson und in den neuen Folgen von „Law & Order: New York“ als Staatsanwalt Holmes.

| rtv Redaktion | 24. März 2020