Neues aus Film und Fernsehen » Zwei neue Folgen “Käthe und ich” im Ersten
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Zwei neue Folgen “Käthe und ich” im Ersten

Zwei neue Folgen “Käthe und ich” im Ersten

“Ich würde solchen egomanischen Leuten aus dem Weg gehen. Sollte das nicht möglich sein, deutlich meine Verachtung zum Ausdruck bringen”, so Uwe Ochsenknecht über seine Rolle als unsympathischer Theaterschauspieler Fritz Thomas in “Im Schatten des Vaters”, einer neuen Folge der Dramareihe “Käthe und ich”.

Ochsenknecht spielt den Vater von Jasmina, die ihrem Halbbruder Roman eine dringend benötigte Organspende anbietet, da dieser unter einer lebensgefährlichen Lebererkrankung leidet. Doch sie tut das nicht aus Geschwisterliebe, sondern um Anerkennung von ihrem narzisstischen Vater zu bekommen. Dann verschlechtert sich Romans Situation, und es muss schnell eine Lösung gefunden werden.

Ein tierisch gutes Duo

Ein verzwickter Fall, der wie geschaffen ist für Australian-Shepherd-Therapiehündin Käthe und ihr Herrchen, Psychologe Paul. Das eingespielte Duo ist seit 2019 im Einsatz und geht gemeinsam seinen fünften und sechsten Fall an. Dank Käthes feinem Spürsinn und Pauls psychologischer Ausbildung, bei der er sich auf tiergestützte Therapie spezialisiert hat, gelingt es den beiden immer wieder, ihre Patienten bestmöglich zu betreuen.

Das kommt bei den Zuschauern gut an! Mit dem beliebten Sendeplatz “Endlich Freitag im Ersten” hat die Serie erneut eine Bestätigung dafür erhalten. Doch damit nicht genug: Zwei weitere neue Folgen stehen bereits in der Pipeline. In “Das Adoptivkind”, der zweiten neuen Episode, gibt Hildegard Schroedter als Pauls Adoptivmutter Helga ihren Einstand in der Reihe. Paul lernt in dieser Folge auch zum ersten Mal seine leibliche Mutter kennen, was verständlicherweise gemischte Gefühle in Helga auslöst.

Bei “Käthe und ich” mitzuspielen, war für Schroedter eine leichte Entscheidung. Sie schwärmt in höchsten Tönen: “Die Reihe ist sehr liebevoll gemacht, besticht durch die schöne Landschaft und ist bei jedem Fall lösungsorientiert. Vor allem die gelungenen Dialoge haben mich von Beginn an gewonnen, sie sind lebensnah und realistisch. Dadurch bekommen die Figuren Tiefe und Charakter. Und dann ist da natürlich noch Käthe.” Der liebenswerte Vierbeiner ist wohl nicht nur bei ihr der heimliche Star.

3 Fragen an Christoph Schechinger

Seine Schauspielausbildung erhielt Christoph Schechinger in Wien, wo er unter anderem von Klaus Maria Brandauer unterrichtet wurde. Seit 2018 spielt er den Kommissar Maximilian Murnau in “Die Chefin“.

Sie spielen mit Uwe Ochsenknecht, der den arroganten Bühnenstar gibt. Wie war’s?

Christoph Schechinger: “Es war ganz großartig, mit Uwe zu arbeiten. Er ist ein Vollprofi und jemand, dem ich sehr gerne bei der Arbeit zusehe, er ist hoch konzentriert und nimmt seine Kollegen mit. Er schafft es, die Figur so fein herauszuarbeiten, das hat mich beeindruckt.”

 In “Das Adoptivkind” wird Paul mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert und lernt zum ersten Mal seine leibliche Mutter kennen. Was bedeutet Ihnen Familie?

Christoph Schechinger: “Familie ist das Wichtigste. Menschen, auf die man sich verlassen kann, die einen unterstützen, die einem Dinge beibringen, die einem die Welt zeigen und die man gerne um sich hat, in den guten und den bitteren Zeiten.” 

Wie hat sich Paul im Laufe der Filme verändert?

Chistoph Schechinger: “Im Grunde bleibt Paul immer Paul. Jemand, der anderen Menschen helfen möchte, sich selbst aber oft nicht helfen konnte. Er erlebt Schmerz und Verlust genauso wie Hoffnung und Zuversicht bei seinen Patienten und auch in seinem eigenen Leben.”

Sendetermine zum Start der beiden Filme “Käthe und ich”:

  • “Im Schatten des Vaters”: Freitag, 17. September 2021, 20:15 Uhr in der ARD
  • “Das Adoptivkind”: Freitag, 24. September 2021, 20:15 Uhr in der ARD
  • beide Filme sind nach Ausstrahlung sechs Monate lang in der ARD Mediathek verfügbar
| Steffen Rothhaupt | 7. September 2021