4 Fragen an Armin Rohde

Der vor 60 Jahren in Gladbeck geborene Schauspieler ist vielbeschäftigt. Gerade war er in "Unverschämtes Glück" und im Kölner "Tatort" zu sehen. Zurzeit läuft "Winnetous Sohn" im Kino. Dem ZDF-"Nachtschicht"-Team gehört Rohde als Kommissar Erich Bo Erichsen seit Beginn im Jahr 2003 an. Das ZDF zeigt am Montag, den 27.04.2015 die 12. Episode.

Mögen Sie Ihren Erichsen immer noch?

Armin Rohde: Sonst würde ich ihn nicht spielen. Ich mag ihn sogar sehr. Da kann ich den Polizisten in mir ausleben, den eigentlich jeder in sich trägt.

Was ist aus Ihrer Sicht das Besondere an dieser Episode?

Armin Rohde: Dass sich die Kriminalhandlung parallelisiert mit einer Radioshow und beide Handlungsstränge sich auf höchst musikalische Weise hochschaukeln in einer Art und Weise, die einfach sämtliche Figuren brillieren lässt.

Die 12. "Nachtschicht" trägt den Titel "Wir sind alle keine Engel", was fällt Ihnen spontan zu diesem Satz ein? Sind Sie immer ein "Engel"?

Armin Rohde: Natürlich nicht. Aber mit Details möchte ich die Öffentlichkeit wirklich nicht verstören. Ein Gentleman genießt und schweigt.

Sie haben am 4. April Ihren 60. Geburtstag gefeiert. Ein Grund zur Freude?

Armin Rohde: Ja, natürlich. Die ersten 60 Jahre waren einfach zu gut, um mich nicht zu freuen. Und jetzt schauen wir mal, wie’s mit der zweiten Hälfte weitergeht.

22.4.2015, 0.00 Uhr

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