3 Fragen an Alicia von Rittberg

Im TV-Drama "Lotte am Bauhaus" spielt Alicia von Rittberg eine junge Studentin. Im Gespräch erzählt sie, wie es war selbst den Pinsel in die Hand zu nehmen. 

1. Hatten Sie vor dem Dreh schon Berührungspunkte mit dem Bauhaus?

Alicia von Rittberg: Vor etwa zwei Jahren habe ich mein Auslandssemester in Tel Aviv gemacht. Dort bin ich das erste Mal bewusst auf den sehr klaren, einladenden und grafischen Architekturstil aufmerksam geworden. Ein richtiger Fan bin ich erst während des Drehs in Dessau geworden.

2. Wie konnte das Erscheinungsbild der Frau durch den politisch-revolutionären Umbruch neu definiert werden, wie sehr prägt die Emanzipationsbewegung von damals das Frauenbild von heute? 

Alicia von Rittberg: Frauen wurden damals auf eher weibliche Bereiche wie Farbgebung und Textilien beschränkt. Aber die Geschichte der Frauen am Bauhaus macht Mut. Und ich würde mir wünschen, dass wir Frauen uns heute noch mehr zutrauen und somit mit Vorurteilen über Geschlechterrollen in bestimmten Berufsfeldern brechen. 

3. Wie war es, in die Rolle der Lotte zu schlüpfen und vor allem selbst handwerklich und künstlerisch tätig zu werden? 

Alicia von Rittberg: Eine Sache, die ich an der Schauspielerei besonders liebe, ist die Möglichkeit, immer wieder Neues zu lernen. Zeichnen war schon immer eines meiner schönsten Hobbys, und somit war es ein Geschenk, Unterricht nehmen und selbst den Pinsel im Film schwingen zu dürfen.

4.2.2019, 10.21 Uhr

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