Kein "Tatort" am Sonntag, den 3. September 2017?

Wahl-Krimi statt ARD-Sonntagskrimi

"TV-Duell" statt "Tatort". Am kommenden Sonntag gibt es zur Krimizeit im Ersten weder "Tatort" noch "Polizeiruf 110" zu sehen. Spannend wird es trotzdem:

Alternativen zum Wahlduell

Die ARD, SAT.1, RTL und das ZDF übertragen am 3. September 2017, 20.15 Uhr "Das TV-Duell: Merkel – Schulz" live. Dabei treffen die beiden Kanzlerkandidaten, Angela Merkel (CDU) und Martin Schulz (SPD), zum ersten und einzigen Mal im Wahlkampf direkt aufeinander. Vier Moderatorinnen und Moderatoren der übertragenden Sender stellen ihnen abwechselnd Fragen zu den wichtigsten Themenbereichen. 

Ganz verzichten müssen jene, für die der "Tatort" am Sonntag einfach zum Ausklang des Wochenendes dazugehört, aber nicht. Hier gibt es Spannung aus der Konserve:

WDR, 20.15 "Tatort: Klassentreffen" (2010)

"Tatort: Klassentreffen": Stefan Dorn (Oliver Stritzel) wird nach einer Auseinandersetzung beim Abi-Treffen von seiner Frau Katja (Karoline Eichhorn) verarztet.
Der 45. Fall der Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) spielt ausnahmsweise nicht in Köln, sondern in Essen: Dort findet das 30-jährige Treffen von Max‘ Abiturjahrgang statt. Es gibt ein emotionales Wiedersehen mit alten Freunden und Rivalen -  und bald einen Toten. Der entpuppt sich als Ehemann von Max‘ Jugendliebe Katja (Karoline Eichhorn). Wovon Max freilich nichts ahnt, als er nach dem Klassentreffen mit Katja im Bett landet. - Liebe, Triebe, viele Zufälle und ein Déjà-vu für Kommissar Max Ballauf: Mit diesem Fall kommt er nicht über ein "befriedigend" hinaus. Abschalten!

 

One, 21.45 Uhr "Tatort: Das Böse" (2003)

"Tatort: Das Böse": Herr Petzold (Ulrich Tukur) meldet sich als Zeuge bei Kommissarin Charlotte Sänger (Andrea Sawatzki).
Ein Wiedersehen mit den Frankfurter Kommissaren Fritz Dellwo (Andrea Sawatzki) und Charlotte Sänger (Andrea Sawatzki) in ihrem dritten Fall sowie mit Ulrich Tukur. Inzwischen selbst zum "Tatort"-Kommissar befördert, spielt er hier den psychopathischen Banker Petzold. Kultiviert, machtbesessen und gelangweilt zugleich, befördert er zum Zeitvertreib Menschen ins Jenseits. – Verstörend gut. Tukur gab das personifizierte Böse so eindrucksvoll, dass er dafür 2004 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Einschalten! 

 

Krimi-Check empfehlen