Posh Spice, Gehirn kann man nicht kaufen!

Wozu schwimmt das Spice Girl Victoria Beckham eigentlich im Geld? Wenn man das singende Gerippe betrachtet (Zweite v. r.), gibt sie es nicht für Essen aus und ein Gehirn kann man sich (noch) nicht kaufen - außer beim Metzger. Dabei könnte die Ehefrau des Manchester-United-Superstars David Beckham ein bisschen mehr Denkmasse dringend brauchen. Das zumindest lässt ihre Action vermuten, mit der sie sich in den letzten Tagen in die Schlagzeilen gedrängt hat.
Zur Sache: Vor ein paar Tagen überraschte Posh Spice ihre Fans und die Presse mit einem Lippenpiercing, das sie angeblich direkt vor ihrem Auftritt in Birmingham stechen ließ. Das englische Boulevardblatt "The Sun" zitierte sie sogar mit den Worten: "Es tat höllisch weh!" Warum tut sie's dann? Angeblich um Geri Halliwell, die wenigstens ab und an mal durch Musik auf sich aufmerksam macht, ins Abseits zu stellen.

Die Folgen: Das vermeintliche Piercing zog - wie schon bei Davids zur Hälfte abrasierter Augenbraue - alle "Yellow Press"-Blätter Europas an wie das Blut die Haie. Nicht wenige halbwüchsige Girlies nahmen ihren ganzen Mut zusammen, schlossen den noch grünen Verstand im Kinderzimmer weg und ließen sich eine schmerzende Lippenkur verabreichen... mit anschließender Haferbreidiät (auch eine Art abzunehmen).

Der Haken: Nach Victorias Auftritt, der offenbarte, dass sie ihre Vorbildfunktion mit den Füßen tritt wie ihr Mann den Ball, sahen sich viele Ärzte gezwungen, darauf hinzuweisen, dass gerade beim Lippenpiercing die Gefahr von Komplikationen äußerst hoch ist - im schlimmsten Falle ist eine Infektion mit HIV möglich.

Das Ende vom Lied: Die Beckham outete sich kurzerhand als Ulknudel, deren neueste Körperverschönerung an die Lippe geklemmt, aber keineswegs durch sie hindurch gestochen ist. Die Kids sollten sich doch bitte nicht piercen lassen, schon gar nicht am Essenseingang, berichtet die "Sun" sinngemäß. Zu spät für viele, Frau Foolish Spice!
29.8.2001, 0.00 Uhr

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