"Charité": ARD zeigt zweite Staffel im Februar

Zeitsprung in die Zukunft

Die Krankenhausserie "Charité" geht in die zweite Runde. Ab Februar zeigt die ARD sechs neue Folgen. So geht es in der Fortsetzung weiter.
Prof. Ferdinand Sauerbruch (Ulrich Noethen, M.) operiert ein Kind, das Opfer eines Bombenangriffs wurde.

Klinikalltag zur NS-Zeit

Wenn am 19. Februar um 20.15 Uhr die zweite Staffel der Krankenhausserie "Charité" anläuft, wird die Klinik nicht wiederzuerkennen sein. Die sechs neuen Folgen der Erfolgsproduktion spielen nämlich nicht mehr 1888, sondern nun 1943. Somit ist auch die Besetzung der zweiten Staffel eine komplett andere als noch zu Beginn der Serie.

In den Hauptrollen sind unter nun anderem Ulrich Noethen, Mala Emde, Jannik Schürmann, Frida-Lovisa Hamann, Jacob Matschenz zu sehen."Während wir z. B. bei 'Weissensee' vertraute Figuren über die Jahre hinweg treu begleiten, schlagen wir bei 'Charité' ein gänzlich neues Kapitel auf und lernen neue Figuren kennen", sagt Jana Brandt von der ARD. 

Darum geht's

In fast 70 Jahren hat sich an der Berliner Charité so einiges geändert. Es geht moderner und sauberer vor in den Hallen der Klinik. Doch der Krankenhausalltag wird von der Rassen-Ideologie der Nazis geprägt. Auch Anni (Mala Emde), Medizinstudentin, ist von ihr überzeugt. Da kommt es der jungen Frau sehr ungelegen, dass ihr erstes Kind mit dem Arzt Dr. Artur Waldhausen (Artjom Gilz) sich nicht normal entwickelt.

Auch in der zweiten Staffel mischen sich erneut fiktive und historische Figuren in der "Charité". Ulrich Noethen führt als Professor Ferdinand Sauerbruch spektakuläre Operationen durch. Der Arzt gilt geschichtlich als einer der bedeutendsten Chirurgen des 20. Jahrhunderts. Auch seine Frau Margot, die von Luise Wolfram gespielt wird, ist eine der historischen Figuren der Serie.

Wie bereits zu Staffel eins, gibt es wieder eine begleitende Dokumentation zum Staffelauftakt am 19. Februar ("Die Charité – Medizin unterm Hakenkreuz", 21.45 Uhr, RBB)      

(kmo)

9.1.2019, 14.00 Uhr

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