NDR setzt auf Erfolgskonzept im Eurovision-Vorentscheid

Auch 2019 wieder mit dreifach Voting

Der deutsche Kandidat zum ESC 2019 wird erneut durch drei verschiedene Vontings bestimmt. Der NDR geht jetzt auf die Suche nach 100 Jurymitgliedern.

Erfolgskonzept Michael Schulte

Nach mehreren Pleiten für Deutschland hintereinander beim beliebten europäischen Musikwettbewer "Eurovision Song Contest" konnte Michael Schulte im Mai 2018 erstmals wieder ein echtes Ausrufezeichen setzen: Platz 4. Erstmals war Schulte in einem komplexen Vorentscheidverfahren als deutscher Teilnehmer bestimmt worden. An dieses Erfolgskonzept möchte der NDR, der für den Eurovision Songcontest in Deutschland verantwortlich ist, anknüpfen. Mit einer Neuerung: Jeder kann Teil der Vorentscheid-Jury werden! 

Dazu ruft der NDR Menschen in Deutschland mit ESC-Wissen und einem Gespür für internationalen Musikgeschmack auf. Unter www.simon-kucher.com/Eurovision können Interessierte sich um einen Platz in der hundertköpfigen Jury bewerben. Eine Auswahl an geeigneten Kandidaten muss sich dann der Meinung der ESC-Fans in den Sozialen Netzwerken stellen. 

Experten und TV-Publikum

Zusätzlich wird es weiterhin eine internationale Expertenjury geben, die einen Teil der Stimmen für für ihren favorisierten Kandidaten abgeben. Die dritte Sammlung an Stimmen kommt wieder von den deutschen TV-Zuschauern per Telefonvoting. 

Der Auswahlprozess bis zum endfültigen ESC-Teilnehmer ist dabei langwierig: Die beiden Jurys wählen dabei nicht nur den Gewinner des Vorentscheids aus, sondern bestimmen im Vorfeld der live im TV übertragenen Show auch, wer es in die Endauswahl schafft. 

12.7.2018, 16.52 Uhr

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