Diphterie, Tetanus & Co.

Dass die gefürchteten Pocken ausgerottet sind, Erkrankungen an Wundstarrkrampf (Tetanus) oder Diphterie in unseren Breiten außerordentlich selten vorkommen, ist vor allem auf Schutzimpfungen zurückzuführen.

Mit dem Impfstoff werden meist unschädliche Erreger (abgeschwächte bzw. abgetötete Bakterien oder Viren) der jeweiligen Krankheit in minimalen Dosen dem Körper zugeführt. Das Immunsystem erkennt die Fremdstoffe und bildet Antikörper dagegen. Sie verhindern, dass man an der jeweiligen Krankheit erkrankt. Die meisten Menschen erhalten als Kind alle wichtigen Impfungen. Dagegen besitzt jeder dritte Erwachsene zwischen 30 und 40 Jahren keinen ausreichenden Impfschutz mehr. Eine Auffrischung der Immunität ist aber alle zehn Jahre erforderlich. Wer sich impfen lassen möchte, sollte vorher seinen Gesundheitszustand vom Arzt überprüfen lassen. Mit moderner Labordiagnostik lässt sich genau feststellen, ob noch Impfschutz besteht. Ist eine Auffrischung notwendig, kann man sich einen modernen Kombinationsimpfstoff verabreichen lassen. Der Vorteil: Eine Impfung schützt dann gleichzeitig vor mehreren Krankheiten.

28.8.2001, 0.00 Uhr

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