Eine Prise Medizin: Gewürze

Gewürze geben dem Essen den besonderen Kick und bereiten dem Gaumen tolle Geschmackserlebnisse. Die wenigsten wissen, dass die Aromageber auch Substanzen enthalten, die Alltagsbeschwerden lindern und so das Wohlbefinden fördern.

Der ideale Zeitpunkt, um damit Bekanntschaft zu machen, ist Weihnachten. Denn zu keiner Zeit wird so viel und so reichhaltig gegessen. Da erweisen sich Gewürze als heilsame Helfer. Sie mildern die Begleiterscheinungen von kulinarischen Exzessen wie Gans & Co.

So fördern Beifuss und Sternanis die Verdauung. Kurkuma (auch Gelbwurz genannt) bringt den Gallenfluss in Gang. Dadurch können schwere Speisen besser verdaut werden. Fenchel und Kümmel machen Kohlgerichte bekömmlicher und helfen gegen Blähungen. Koriander wirkt appetitanregend und ist hilfreich bei Verdauungsstörungen.

Kardamom gehört mit Safran und Vanille zu den teuersten Gewürzen. Zwei, drei Samen davon gekaut machen einen frischen Atem. Eine kleine Prise Kardamom im Kaffee macht den Muntermacher verträglicher. Pfeffer regt die Bildung von Speichel und Magensäften an und ist hilfreich bei Blähungen und Durchfall. Thymian hilft bei Verdauungsbeschwerden.

Ins Essen sollte man Gewürze erst kurz vor dem Verzehr geben. Erhitzt man sie zu lange oder zu stark, werden sie bitter. Wer auf kontrollierte Qualität setzt, sollte seine Gewürze im Reformhaus kaufen.

2.12.2002, 0.00 Uhr

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