Die "Coolsten Kommissare 2017: Wanda Perdelwitz und Stephan Luca

"Es ist Zeit, danke zu sagen"

Die beiden ARD-Stars Stephan Luca und Wanda Perdelwitz wurden von den Lesern der rtv zu den "Coolsten Kommissaren 2017" gewählt.

Die Gewinner der Wahl zum "Coolsten Kommissar 2017": Wanda Perdelwitz und Stephan Luca

rtv kürt die "Coolsten Kommissare 2017"

Wanda Perdelwitz und Stephan Luca waren der Mittelpunkt der Promi-Party "Movie Meets Media" in Hamburg. Die beiden Schauspieler wurden von rtv zu den "Coolsten Kommissaren 2017" gekürt - Perdelwitz für ihre Rolle der Nina Sieveking im ARD-Serie "Großstadtrevier", Luca für die Hauptrolle in der Reihe "Zorn" (ebenfalls ARD). 

Abgestimmt hatten die Zuschauer und besonders bei Stephan Luca entbehrte die Auszeichnung nicht einer gewissen Brisanz, hatte die Degeto doch gerade beschlossen, "Zorn" nach fünf Folgen einzustellen. "Das ist ein guter Zeitpunkt, einmal danke zu sagen", sinnierte Luca am späten Abend in der Lobby des Kempinski-Hotels Atlantic an der Außenalster in Hamburg. Und ließ durchblicken, dass die Reise mit Zorn vielleicht noch weitergeht, wenn auch nicht unbedingt im Ersten.

Wanda Perdelwitz freute sich riesig über den Preis und bedankte sich vor allem bei ihrer Serienpartnerin Maria Ketikidou: "Eigentlich ist das ein Preis für uns beide, so Perdelwitz. "Schließlich schlagen wir uns seit Wochen gemeinsam jede Nacht bei schlechtem Wetter um die Ohren." Perdelwitz und Luca folgen als Preisträger den Siegern von 2016 Josephin Busch und Matthias Schloo.
 

Die "Coolsten Kommissare 2017" im Gespräch

Cooler Preis, coole Gewinner. rtv-Redakteur Andreas Herden hat am Abend der Preisverleihung mit Wanda Perdelwitz und Stephan Luca über die Auszeichnung und ihre Rollen gesprochen.  

Frau Perdelwitz, die Coolste Kommissarin, wie klingt das?

Wanda Perdelwitz: Ich bin ehrlich überrascht.

Warum?

Wanda Perdelwitz: Weil 29 andere smarte, tolle Frauen ebenfalls nominiert waren. Frauen, die ich sehr bewundere. Ich dachte, okay, du hast keine Chance, nutze sie. (lacht)

Wie lange sind Sie jetzt schon im "Großstadtrevier" dabei?

Wanda Perdelwitz: Es sind jetzt sechs Jahre - und es geht weiter.
 

Ende der Reise für "Zorn"

Herr Luca, das hat sie "Zorn" voraus. Ihre Reihe geht nicht weiter ...

Stephan Luca: Ja, unsere Reise ist an dieser Stelle erstmal zu Ende. Das ist schade. Umso schöner ist jetzt dieser Publikumspreis. Man kann Danke sagen. Unserem Autor und Erfinder Stephan Ludwig, unserem Produzenten, allen Regisseuren, unserem großartigen Ensemble und dem ganzen Team für eine sehr besondere Reise. Eigentlich müsste Axel Ranisch hier sitzen, er war der weitaus bessere, talentiertere Kommissar als ich ...

Wanda Perdelwitz: ... Ich bin gerade fast jede Nacht auf Streife mit meiner Kollegin Maria Ketikidou. Wir sind ein Team und sie ist meine persönliche "Coolste Kommissarin". Eigentlich würde ich den Preis gerne mit ihr teilen.
 

Auf die Haltung kommt es an

Herr Luca, wie würden Sie Ihren Kommissar Zorn charakterisieren?

Stephan Luca: Er eckt an, weil er sich gegen viele Dinge verweigert und eine Haltung annimmt, die für einen Kommissar nicht unbedingt förderlich ist. Es gibt ziemlich viele Dinge, die er nicht so gut kann. Das hat mich von Anfang an fasziniert.

Frau Perdelwitz, was ist Ihre "Nina Sieveking" aus dem "Großstadtrevier" für eine Figur?

Wanda Perdelwitz: Eine extrem direkte, vorlaute, sehr mutige Figur. Sie ist sehr impulsiv und handelt gern erst, bevor sie nachdenkt.

Wie viel Wanda steckt in Nina?

Wanda Perdelwitz: Wir haben uns über die Jahre angenähert. Ich werde immer mehr wie sie. Ich merke, dass ich Impulse habe, die Nina eigentlich hat. Ich habe auch schon mal einen Flüchtenden festgehalten und mich hinterher selbst über mich erschrocken.

Herr Luca, als "Zorn" sahen Sie noch verwegener aus. Sie hatten längere Haare ...

Stephan Luca: Ja, jetzt gerade freut sich meine Mutter über den Haarschnitt. Ich drehe einen Fernsehfilm, in dem ich einen Sternekoch spiele, da komme ich etwas gepflegter daher. Aber das ändert sich in ein paar Wochen wieder. Schauspielerei und Veränderungen, das gehört für mich zusammen und ist ja das Schöne an dem Beruf.

28.11.2017, 10.32 Uhr

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