Krimi-Check: So ist der Ostermontags-"Tatort: Wo ist nur mein Schatz geblieben"

Nach 22 Jahren geben die Bremer Ermittler Lürsen und Stedefreund eine hochdramatische Abschiedsvorstellung.

"Gehen, wenn es am schönsten ist"

Darum geht’s:

Bauarbeiter entdecken die Leiche einer Frau. Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) finden heraus, dass die Tote für eine Immobilienfirma gearbeitet hat. Sie stoßen auf ein fein gewebtes Netz aus Korruption und illegalen Geldgeschäften. Nicht nur das BKA versucht, die Arbeit der Mordkommission zu behindern. Auch Stedefreund scheint Informationen für sich zu behalten. Ist er in den Fall verwickelt?

 

Die Kommissare:

… fürchten, dass die einzig dauerhafte Beziehung in ihrer beider Leben den Bach runtergeht: ihre Freundschaft

 

Einschalten oder abschalten?

"Man soll gehen, wenn es am schönsten ist" … war noch nie ein glaubhafter Trennungsgrund. Warum auch immer Sabine Postel und Oliver Mommsen als Bremer Ermittler Lürsen und Stedefreund tatsächlich nach 22 Jahren Schluss machen, zum Abschied geben sie nochmal alles; ebenso Florian Baxmeyer (Regie, Co-Autor): Tschetschenen-Mafia, krasse Fahrmanöver und Baller-Orgien, an denen sogar Til Schweiger seine Freude hätte. Und dann zaubert man dem sympathischen Kommissar Stedefreund auch noch eine unerwartete, schmutzige Vergangenheit in die Vita. Nicht immer glaubhaft, aber okay.

Auf einige brutale Bilder hätte man zwar getrost verzichten können. Aber für das Ende einer erfolgreichen Ära - das Bremer Duo zählt angesichts der mehrmals geknackten 10-Millionen-Zuschauer-Grenze zu den erfolgreichsten - ein durchaus würdiger Ausstieg voller Überraschungen. Wir werden sie vermissen! Und um es mit Oliver Mommsen alias Stedefreund zu sagen "Es war eine sauspannende Reise". Finden wir auch. Also: Einschalten!

 

Erstausstrahlung: 22.04.2019, Das Erste

Wie brutal ist der "Tatort: Wo ist nur mein Schatz geblieben"?

18.4.2019, 15.04 Uhr

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