Sylvie Testud

"Kannst du Klarinette spielen?" "Auch nicht." "Kennst du einen Taubstummen?" "Nein." "Dann sollten wir den Film zusammen machen – wenn du verrückt bist." Das Ergebnis war "Jenseits der Stille". Für die beste darstellerische Leistung in dem Oscar nominierten Film erhielt sie sogar den deutschen Filmpreis. Mit "Pünktchen und Anton" setzen die Frauen ihre Zusammenarbeit 1999 fort. Auch zuvor war die Künstlerin in verschiedenen internationalen Produktionen wie "Flammen im Paradies" zu sehen. 2004 erhielt die Französin den César als beste Darstellerin für die Rolle der Amélie in "Mit Staunen und Zittern" und 2007 brillierte sie in der Hommage an Edith Piaf "La vie en rose" und in "Der Fluchtpunkt". In der Künstlerbiographie "Bonjour Sagan" war die Mimin 2009 zu sehen. Eine maßgeschneiderte Rolle. "Wie Sagan habe ich auch die schlechte Angewohnheit, so zu tun, als gäbe es so etwas wie Geld nicht. Ich glaube, dass ich auch arm sterben werde", sagt Sylvie. Doch zum Glück ist sie noch sehr lebendig. 2010 stand sie für das Drama "Lourdes" vor der Kamera. Zudem verwirklicht sie ihren eigenen Regietraum.In der Liebe ist sie bereits fündig geworden. Reden will sie über den Vater ihres Sohnes Ruben nicht - ihn heiraten auch nicht. "Als Schauspielerin trägt man ständig Brautkleider. Privat sehe ich keine Notwendigkeit es zu tun. Außerdem will ich meinen Namen behalten", sagt Sylvie Testud.

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