Annette Frier

Sie hatte die Nachfolge von Anke Engelke in der Sat.1-"Wochenshow" übernommen und improvisierte an der Seite von Cordula Stratmann in der "Schillerstraße". Mit ihr ist Annette Frier auch privat eng befreundet, so wollten beide ihre Kommunikationsstärke beruflich neu nutzen: In "Wir müssen reden" spielten sie Freundinnen, die beim wöchentlichen Treff im italienischen Restaurant um die ­Ecke Neuigkeiten austauschen. Zu Beginn jeder Folge bekamen sie dabei ein Einstiegs-Szenario. Der Rest hing von ihrer Fantasie ab. Die Idee für die Show entstand beim Ausgehen. "Cordula und ich waren wieder einmal beim Italiener und da haben wir gedacht: essen, trinken, quatschen – herrlich, damit müsste man Geld verdienen", so Annette Frier. Populär ist die quirlige Frau als Ulk­nudel, dabei lernte sie ihr Handwerk von der Pike auf. Die Tochter eines Anwalts und einer Lehrerin studierte drei Jahre lang klassisches Schauspiel an der Kölner ­Theaterschule "Der Keller". Hannelore Hoger holte sie während ihrer Ausbildung ans Schauspielhaus Köln. Der Bühne blieb Annette Frier auch während ihrer immer ­erfolgreicher werdenden Fernsehkarriere treu, 2004 bekam sie für ihre "Nora" den Kölner Theaterpreis. Von der "Kna­cki­lesbe", wie sie ihre erste TV-Rolle in "Hinter Gittern" nannte, mauserte sie sich 2010 zur Anwältin. In der Sat.1-­Serie "Danni Lowinski" bietet sie Rechtsbeistand. Zur ­Belohnung bekam sie den Bayerischen Fernsehpreis und den Deutschen Fernsehpreis. Vermutlich waren auch das gute Gründe, um beim Italiener um die Ecke zu feiern.

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