Susanne Gärtner

Ihr erster Auftritt in einer Ballettperformance muss unvergesslich gewesen sein. Das junge Mädchen, das in Marne im Dithmarschen aufwuchs, blieb dem Tanzen nämlich treu und übte fleißig unter anderem in der Theater AG ihres Gymnasiums in Brunsbüttel. Dort reifte in ihr auch die Idee, ihre Leidenschaft auf sichere Füße zu stellen: Sie studierte an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin und wurde schon bald für ­erste Aufgaben in Film und Fernsehen entdeckt. Bekannt wurde Susanne Gärtner unter anderem mit der Titelrolle der ­Telenovela "Julia – Wege zum Glück". Die Schauspielerin verrät auf ihrer Homepage (www. susanne-gaert­ner.de), dass sie ein echtes Sprachtalent ist: Spricht sie doch Englisch, Französisch, Italienisch, Plattdeutsch – und Hindi. Ihr Interesse an der indischen Sprache hat einen guten Grund: Susanne Gärtner ist auch zertifizierte Yogalehrerin.An der Universität Hamburg hat sie zudem "Sprache und Kultur Indiens studiert. Ihren Master of Arts für "Schutz Europäischer Kulturgüter" erwarb sie an der Europa-Universät Viadrina. Obendrein ist die fleißige Künstlerin Mutter eines Sohnes. In einem Interview verriet sie, wie es ihr gelingt, auch im Alltag einen Hauch jener Romantik einzufangen, für die Rosamunde Pilcher steht: "Man muss sich Oasen schaffen, regelmäßig etwas für den anderen tun und sich Auszeiten nehmen, in denen man sich auf Schönes konzentrieren kann." In "Kein Wort zu Papa" spielt sie Christine, die mit ihrer Schwester Ines eine Pension führen muss. Die beschwingte Komödie beruht auf dem gleichnamigen Roman von Dora Heldt.Ihr Fernsehdebüt gab Gärtner 1999 in dem Krimi "Der Feuerteufel – Flammen des Todes". Es folgten Gastauftritte in Serien wie "Für alle Fälle Stefanie" und "SOKO Köln". Darüber hinaus war sie als Hauptfigur in TV-Liebesfilmen wie "Rosamunde Pilcher: Liebe am Horizont", "Für immer Venedig" oder "Inga Lindström: Wilde Pferde auf Hillesund" zu sehen.  

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