Owen Wilson

Ein Art trauriger Clown Owen Wilsons Erkennungszeichen ist neben seiner mehrfach gebrochenen Nase seine nasale, weiche Sprechweise. Sie gehört zum Imitationsrepertoire nicht nur seines Kollegen Tom Hiddleston. Die beiden standen 2011 für "Midnight in Paris" gemeinsam vor der Kamera. In Woody Allens tiefsinnig-humorvoller Hommage an das künstlerische Paris der 20er-Jahre konnte Wilson, der bis dato vor allem durch Knaller-Komödien wie "Shang-High Noon", "Meine Braut, ihr Vater und ich" und "Ich, Du und der Andere" aufgefallen war, zeigen, dass er im Grunde eine Art trauriger Clown ist und damit die perfekte Besetzung für melancholischen Humor. Auch im wahren Leben des 47-Jährigen ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Er soll bereits häufiger wegen Depressionen in Behandlung gewesen sein, 2007 sogar einen Suizidversuch unternommen haben. Zu dieser Zeit hatte er eine On-Off-Beziehung mit seiner Kollegin Kate Hudson. Eine seiner früheren Gefährtinnen ist die Musikerin Sheryl Crowe. Heute ist er Vater zweier Kinder von zwei seiner Exfreundinnen. Teil des "Frat Pack" Gemeinsam mit seinem Bruder Luke, ebenfalls Schauspieler, und seinem Freund und Kommilitonen Wes Anderson zog Wilson einst von seiner Heimat Texas nach Los Angeles. Mit dem Regisseur Anderson schrieb und drehte er zahlreiche Filme, darunter "The Royal Tenenbaums" und "Grand Budapest Hotel". Immer wieder steht Wilson zudem neben seinen Kollegen-Freunden aus dem sogenannten "Frat Pack" vor der Kamera, darunter Vince Vaughn - u. a. in "Die Hochzeits-Crasher" - und vor allem Ben Stiller, seinem Partner aus "Starsky und Hutch", "Nachts im Museum" und "Zoolander" - der von Fans heiß ersehnte zweite Teil kommt im Februar 2016 ins Kino.

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