Alice Dwyer

Erste Hauptrolle mit 11 Bereits mit sieben Jahren wollte Alice Dwyer, die 1988 als Alice Deekeling in Berlin geboren wurde, Schauspielerin werden. Mit neun stellte sie sich erstmals bei einer Schauspielagentur vor, zwei Jahre später ergatterte sie ihre erste Hauptrolle: In "Anna Wunder" spielte sie die Tochter einer Alkoholkranken. Und als sie 13 war, verkörperte sie in "Baby" eine frühreife Lolita, die ihren Stiefvater verführt. Es sind somit nicht die einfachsten Rollen, die Alice Dwyer liegen. Es sind eher die gebrochenen Charaktere, Menschen mit Schwierigkeiten oder abgründige Personen, die sie verkörpert. Im Drama "Die Tränen meiner Mutter" etwa gab sie die verschlossene Sik und wurde dafür beim Max-Ophüls-Filmfestival in Saarbrücken als beste Nachwuchsdarstellerin gekürt. Von einer ganz anderen Seite zeigte sie sich in dem Thriller "Freischwimmer", wo sie ein blondes Luder gab. Die "Zorn"-Verfilmungen Im Drama "Meine böse Freundin" trieb sie ein fieses Spiel mit Anna Maria Mühe. Und sie hat auch keine Scheu, in die Opferrolle zu schlüpfen, wie der Thriller "Höhere Gewalt" beweist. Hier gab sie die Außenseiterin Maike, die mit anderen Jugendlichen ein verhängnisvolles Wochenende verbringt. Die Situation eskaliert, Maike wird vergewaltigt und misshandelt. Ihre Wandlungsjähigkeit hat die Schauspielerin somit schon vielfach unter Beweis gestellt - und inzwischen auch komödiantische Rollen wie in "3 Zimmer/Küche/ Bad" oder in "Winnetous Sohn" übernommen. In Krimis spielt sie ebenfalls gerne mit, sie hatte bereits Auftritte im "Tatort", in "Der Alte" oder in "Donna Leon". In den "Zorn"-Verfilmungen verkörpert sie die Staatsanwältin Frieda Bock. Heute ist sie mit "Wo kein Licht" im dritten Film der Reihe zu sehen.

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