Adam Driver

Berühmt wurde Adam Driver als schräger Lover in "Girls", nun pendelt er zwischen Kunst und Blockbuster.
 

Ex-Marine

Adam Drivers Militärkarriere endete nach knapp drei Jahren mit dem Bruch seines Brustbeins. Danach wurde der 1,89 Meter große Hüne aus medizinischen Gründen aus dem Dienst entlassen. Ganz losgelassen haben ihn seine Erfahrungen als US-Marine nie. So gründete er die Wohltätigkeitsorganisation "Arts in the Armed Forces", die kulturelle Events für Militärpersonal organisiert. 

Drivers Schauspielkarriere begann an der Juilliard School in New York. Nach ersten Theaterauftritten ergatterte er Gastrollen in Serien wie "Law & Order". Sein Leinwanddebüt gab er 2011 in Clint Eastwoods Biopic "J. Edgar". Es folgten Auftritte in "Lincoln" und "Frances Ha". 

Erfolg bei "Girls"

Den Durchbruch schaffte der Darsteller mit dem ungewöhnlichen Aussehen 2012 mit der HBO-Serie "Girls". Dass er den freizügigen Part, der ihm drei Emmy-Nominierungen einbrachte, überhaupt bekam, macht Driver bis heute stutzig. "Es war wie ein Scherz. Ich gehe zum Vorsprechen und im Script steht: attraktiver Schreiner. Ich meine, das bin doch nicht ich! Die wollen jemanden, der gut aussieht." Schon nach der ersten Season "Girls" musste Driver sich wegen Angeboten keine Sorgen mehr Der ungewöhnliche Star machen. 

2014 wurde er für das Drama "Hungry Hearts" bei den Filmfestspielen von Venedig ausgezeichnet. Es folgten so unterschiedliche Filme wie die Tragikomöde "Sieben verdammt lange Tage", der Thriller "Midnight Special", Martin Scorseses "Silence" und die Gaunerposse "Logan Lucky". Seit 2015 ist Adam Driver außerdem als Bösewicht Kylo Ren, den er in "Das Erwachen der Macht" und "Die letzten Jedi" spielte, Teil der "Star Wars"-Saga.
 

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