Adam Driver

Debüt in "J. Edgar" Kurz nach den Anschlägen in New York am 11. September 2001 entschloss sich der 1983 in San Diego geborene Adam Driver, der US-Armee beizutreten. "Alle meine Freunde sprachen darüber, aber ich war dann der Einzige, der es wirklich tat", erinnerte er sich später. Eine Verletzung beendete nach zwei Jahren jedoch alle Pläne für eine weitere Karriere im Militär. Stattdessen ging der junge Mann dann nach New York, um an der renommierten Juillard School Drama zu studieren. Nach einigen Auftritten am Theater und in TV-Serien gab Adam Driver 2011 in Clint Eastwoods Biopic "J. Edgar" sein Kinodebüt. Von da an ging alles schnell für den jungen Darsteller. 2012 spielte er wichtige Nebenrollen in Steven Spielbergs "Lincoln" und in Noah Baumbachs bittersüßer Tragikomödie "Frances Ha". Erst "Girls", dann "Star Wars" Außerdem wurde er in der HBO-Serie "Girls" als Freund der Hauptfigur besetzt. Für diese Rolle wurde er in den Jahren 2013 bis 2015 jeweils für einen Emmy nominiert. 2014 bekam er für seine anrührende Verkörperung eines Vaters in dem italienischen Drama "Hungry Hearts" den Darstellerpreis bei den Filmfestspielen von Venedig. Sein komödiantisches Talent durfte er dann an der Seite von Stars wie Ben Stiller und Naomi Watts in Noah Baumbachs "Gefühlt Mitte Zwanzig" zeigen. Seit Juni 2013 ist Adam Driver mit seiner langjährigen Partnerin Joanne Tucker verheiratet. 2015 gelang dem Sc hauspieler der g roße Durchbruch im Hollywood-Mainstream: In dem Blockbuster "Star Wars: Das Erwachen der Macht" wurde ihm die Rolle des Schurken Kylo Ren übertragen. Bald wird er in Filmen der Regisseure Jim Jarmusch, Martin Scorsese und Terry Gilliam zu sehen sein. Und natürlich darf er auch im nächsten "Star Wars"-Film nicht fehlen.

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