Mary McDonnell

Das größte Kompliment Es gibt wohl kaum ein größeres Kompliment für einen Schauspieler, als dass ein Regisseur und Autor einem eine großartige Rolle auf den Leib schreibt. Als Ronald D. Moore begann, am Reboot der Sci-Fi-Serie "Battlestar Galactica" zu arbeiten, und die Figur der Ministerin Laura Roslin ersann, die nach der Vernichtung ihrer Heimatwelt zur Präsidentin der Überlebenden aufsteigt, konnte er sich keine andere als Mary McDonnell in der Rolle vorstellen. Von 2003 bis zum Ende der Kultserie im Jahr 2010 verkörperte McDonnell die resolute Staatsfrau, auf deren Schultern plötzlich das Überleben der Menschheit lastet, während sie nicht nur mit einem scheinbar übermächtigen Feind, sondern auch mit ihrer Krebserkrankung zu kämpfen hat. Der Part trug ihr u.a. den "Saturn Award" ein. Oscar-nominiert Geboren 1959, wuchs Mary McDonnell im Bundestaat New York auf. Nach dem Abschluss ihrer Schauspielausbildung war die nur 1,68 m große Aktrice zunächst 20 Jahre lang als Theaterschauspielerin tätig. Ihr Durchbruch gelang McDonnell 1990 als "Steht mit einer Faust" in Kevin Costners preisgekröntem Western-Epos "Der mit dem Wolf tanzt" - und wurde mit einer Oscar-Nominierung belohnt. Zwei Jahre später war Mary McDonnell für das Drama "Passion Fish" erneut für den Oscar nominiert. Darüber hinaus war die zweifache Mutter, die seit 1994 mit ihrem Kollegen Randall Mell verheiratet ist, in Filmhits wie "Sneakers", "Independence Day" oder "Margin Call" zu sehen. Ab 2009 übernahm sie den Part der spröden Captain Sharon Raydor in "The Closer". Nach dem Finale der beliebten Krimiserie bekam Captain Raydor 2012 mit "Major Crimes" ein eigenes Spin-Off. Vox zeigt ab heute die fünfte Staffel der Erfolgsserie.

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