Simon Schwarz

Bekannt dank Hader Bekannt wurde Simon Schwarz vor allem durch seine Arbeiten mit Josef Hader. Gemeinsam waren sie in den Wolf-Haas-Verfilmungen "Komm, süßer Tod", "Silentium" und "Der Knochenmann" zu sehen, sowie in dem grotesken Fernseh-Zweiteiler "Aufschneider" (3sat, 20.15 Uhr). Auch sonst ist der 44-jährige Wiener, der seit 20 Jahren in Berlin lebt, richtig gut im Geschäft. Nach seiner Ballett- und Schauspielausbildung stand er zunächst unter anderem in Luzern, Klagenfurt und Basel auf der Bühne und übernahm kleinere Rollen vor der Kamera. Dort feierte er 1998 seinen ersten großen Erfolg in Stefan Ruzowitzkys Film "Die Siebtelbauern". Von 2000 bis 2005 gehörte Schwarz zur Stammbesetzung der ORF-Kult-Krimireihe "Trautmann", in "Schwere Jungs" ließ Marcus H. Rosenmüller ihn an der Seite von Sebastian Bezzel in den Bob steigen. Bayerische Spezialitäten Die beiden sind auch in den Rita-Falk-Verfilmungen "Dampfnudelblues" und "Winterkartoffelknödel" zu sehen. Mittlerweile hat Schwarz gelernt, nicht schon bei den Proben zu viel von den bayerischen Leckereien zu verputzen, die während des Drehs auf den Tisch kommen. Die dritte Adaption, "Schweinskopf al dente", kommt im August ins Kino. Schwarz, der mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Nana Spier zwei Kinder hat, ist in allen Genres zu Hause, wirkte u. a. in dem historischen Bergsteiger-Drama "Nordwand" mit sowie in mehreren "Tatort"-Folgen. 2013 und 2014 stand er wieder auf der Bühne - als Teufel im "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen. Auch der österreichischen Serie bleibt Schwarz treu. "Braunschlag" ist längst Kult, ebenso die Reihe "Vorstadtweiber", in der Schwarz‘ Figur allerdings schon in der ersten Staffel das Zeitliche segnete. Zeit für jede Menge Neues also.

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