Susanna Simon

Susanna Simon ("Das Kindermädchen: Mission Mauritius") ist fast so bekannt wie ihre ebenso berühmte Schwester: Maria Simon alias "Polizeiruf"-Kommissarin Lenski.

Alleine in der DDR

Susanna Simon hat früh gelernt, auf eigenen Beinen zu stehen. Mit 15 Jahren gingen ihre Eltern nach New York, wo ihr Vater eine Stelle gefunden hatte. Sie blieb alleine mit ihrer jüngeren Schwester Maria - heute als "Polizeiruf 110"-Kommissarin Olga Lenski bekannt - bei ihren Großeltern in der DDR zurück. 

"Meine Eltern waren wie verbannt, das schmerzte manchmal. Zum Glück war ich innerlich stabil, wurde schnell selbstständig und zog bald von zu Hause aus." Nach ihrer Schauspielausbildung frönte Susanne Simon zunächst ihrer Theaterleidenschaft. 1992 gab sie ihr TV-Debüt im Film "Lenz". Es folgten Engagements in Krimiserien wie "Wolffs Revier", "Ein Fall für zwei" und "Tatort".

Vom "Idiotentest" zum Serienkiller

Die Wahlberlinerin überzeugt in allen Metiers. Anspruchsvolle Rollen wie in "Die heilige Hure" oder Margarethe von Trottas "Winterkind" liegen ihr ebenso wie Ausflüge ins Actionfach, etwa in "Manatu - Nur die Wahrheit rettet dich". Auch in Komödien macht Simon eine gute Figur. Sie kämpfte sich durch den "Idiotentest" und hatte als biestige Anwältin Pia einen "Hangover in Highheels". Ein ganz anderes Gesicht zeigte Simon 2016 im Krimi "Zorn - wie sie töten" in der Rolle einer Serienkillerin. 

2017 angelte sie sich in "Eltern allein zu Haus: Die Winters" einen jüngeren Lover. Im wirklichen Leben ist Simon glücklich verheiratet und hat mit ihrem Mann zwei Töchter. Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen, war nicht immer einfach: "Ich bin auch mal um zwei Uhr nachts aufgestanden, um meinen Text zu lernen." 2017 drehte Susanna Simon "Das Kindermädchen: Mission Mauritius" in sonnigen Gefilden. Sie spielt darin die intrigante Freundin eines mit seinen Kindern überforderten Hoteliers.

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