Angie Harmon

Angie Harmon ist eine überaus fleißige Frau. „Ich arbeite nicht wie üblich von neun bis fünf, sondern von fünf bis neun “, diktierte sie zum Beispiel einem Reporter. Und machte gleich noch klar, dass sie keine Zeit hat, um „mit einem guten Buch auf dem Sofa herumzuliegen“. Der Einsatz der amerikanischen Schauspielerin macht sich bezahlt: Spätestens seit ihrem Auftritt in der US-Serie „Rizzoli & Isles“ zählt die 39-Jährige nicht nur in Amerika zu den Bildschirmstars: Angie Harmon spielt die Bostoner Polizistin Jane Clementine Rizzoli, die bei der Aufklärung von spektakulären Mordfällen von der Gerichtsmedizinerin Maura Isles (Sasha Alexander) unterstützt wird. Die Serie, die auf den Romanen der Autorin Tess Gerritsen basiert, wird in Los Angeles gedreht. Die 1,78 Meter große Darstellerin kam im US-Bundesstaat Texas zur Welt. Sie ist griechisch-irisch-schottisch-indianischer Abstammung und begann schon früh als Model zu arbeiten. Dabei lief Angie für bekannte Designer wie Calvin Klein, Giorgio Armani und Donna Karan über die Laufstege, bis sie von David Hasselhoff entdeckt wurde. Ihrer Rolle in  „Baywatch Nights“, einem Ableger der erfolgreichen Rettungsschwimmer-Serie „Baywatch“ folgte ein vierjähriges Engagement als Bezirksstaatsanwältin Abbie Carmichael in „Law & Order“. Darüber hinaus war sie in Filmen wie „End Game“ und dem Western „Seraphim Falls“ zu sehen. Seit elf Jahren ist die Schauspielerin mit dem ehemaligen Football-Spieler Jason Sehorn verheiratet, die beiden haben drei Töchter. Mutter zu sein, macht Angie Harmon klar, bedeutet ihr alles: „Trotzdem habe ich ständig das Gefühl, dass ich noch mehr für meine Töchter tun müsste.“ Deshalb sei sie oft von Schuldgefühlen geplagt: „Wenn ich ein Gegenmittel fände, das diese Ängste beseitigt, würde ich es in Flaschen füllen und wäre sicher bald Milliardärin“, beteuert sie. Ins Kreuzfeuer liberaler Frauengruppen geriet Angie Harmon schon öfter aufgrund ihrer konservativen politischen Ansichten: So ist die Darstellerin eine starke Befürworterin von Sarah Palin. Da die Republikanische Politikerin jedoch mehr durch peinliche Patzer als durch fundiertes Wissen und politische Arbeit glänzt, sollte Harmon sich für ihre Töchter vielleicht doch lieber ein anderes Vorbild suchen.

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