Peter Stormare

Schauspiel auf Japanisch Peter Stormare begann seine Karriere als Theaterschauspieler am Schwedischen Nationaltheater in Stockholm. Entdeckt wurde er von keinem Geringeren als Altmeister Ingmar Bergmann. Für den Regisseur stand der 1,88 m große Schauspieler mit dem knochigen Gesicht unter anderem als Hamlet auf der Bühne. 1982 besetzte ihn Bergmann für "Fanny und Alexander". Bevor es Stormare nach Hollywood zog, nahm er 1990 zunächst einen Posten am Tokyo Globe Theatre an. Erwähnenswert ist, dass er seine Rollen in dieser Zeit grundsätzlich auf Japanisch spielte. Drei Jahre spä- ter übersiedelte Stormare dann nach New York und drehte von nun an hauptsächlich englischsprachige Produktionen. "Fargo": Die Coen-Brüder verhelfen Stormare zum Durchbruch Seinen internationalen Durchbruch feierte der Mime als Kidnapper im Klassiker "Fargo - Blutiger Schnee" (1996) der Coen-Brüder. Es folgten Auftritte in Blockbustern wie "Vergessene Welt - Jurassic Park" (1997) oder "Armageddon" (1998). Stormares Spezialität sind dunkle, abseitige Charaktere. 2003 verkörperte er den SA-Chef Ernst Röhm in "Hitler: Aufstieg des Bösen". 2011 glänzte er als undurchsichtiger Polizist im schwedischen Thriller "Die Nacht der Jäger". Stormare ist jedoch nicht nur auf der Kinoleinwand und der Theaterbühne eine feste Größe, auch als Fernsehschauspieler feierte der 62-Jährige Erfolge. So zum Beispiel als Mafia-Boss John Abruzzi in der US-Serie "Prison Break" (2005). Auf Anregung von U2-Sänger Bono veröffentlichte Stormare 2002 sein erstes von bisher drei Alben als Musiker. Er ist gläubiger Christ und hat eine ausgeprägte spirituelle Seite. Möglicherweise ein Erbteil seiner Mutter, die von sich behauptete, ein Medium zu sein. Gerade dreht er den zweiten Teil des Thrillers "John Wick"

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