Bradley Cooper

Bis zum Jahr 2009 galt der 1975 geborene Bradley Cooper bei vielen Casting-Agenten lediglich als „pretty boy“ – nicht die optimalste Voraussetzung für einen Schauspieler, der es in seriösen Rollen zu etwas bringen will. Doch „Hangover“ änderte alles: Die zotengefüllte Erfolgskomödie um drei Freunde, die in Las Vegas die Geschehnisse des alkoholdurchtränkten Vorabends erkunden wollen, machte Cooper zum Superstar.Bis ­dato musste sich der leidenschaftliche Hobbykoch, der seinen Kollegen Daniel Day-Lewis als berufliches Vorbild nennt, vor allem mit Nebenrollen und Auftritten in TV-Serien zufriedengeben. So war er u.?a. in „Sex and the ­City“ und „Alias“ sowie in romantischen Komödien wie „Die Hochzeits-Crasher“ zu ­sehen. Zwar wagte er sich mit dem stylischen Schocker „Midnight Meat Train“ auch ins Horrorgenre, kehrte aber für das starbesetzte Ensemblestück „Er steht einfach nicht auf dich“ und dem späteren Überraschungserfolg „Hangover“ nochmals ins Komödienfach zurück – zum Glück! Denn dank dieser Rolle hat der bekennende Anti-Alkoholiker nun endlich die Chance, seine Vielseitigkeit zu beweisen: Ob als durchtrainierter Face in der Serien-Adaption „Das A-Team“, als Gegenspieler von Robert De Niro im Thriller „Ohne Limit“ oder als gescheiterter Schriftsteller in „The Words“. Überhaupt scheinen auch ­seine Kolleginnen nun häufiger von ihm Notiz zu nehmen: Nach einer Kurz-ehe mit Jennifer ­Esposito 2006 war Cooper von 2009 bis 2011 mit Renée Zellweger liiert. Momentan dreht Cooper den finalen dritten Teil der „Hangover“-Reihe.

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