Bradley Cooper

Mit der Komödie "Hangover" gelang Bradley Cooper 2009 endlich der lang ersehnte Durchbruch.

Mäßiger Start

Bis zum Jahr 2009 galt der 1975 in Philadelphia geborene Bradley Cooper bei vielen Casting-Agenten lediglich als "pretty boy" – nicht die optimalste Voraussetzung für einen Schauspieler, der es in seriösen Rollen zu etwas bringen will. Doch "Hangover" veränderte alles: Die Komödie um drei Freunde, die in Las Vegas die Geschehnisse des alkoholdurchtränkten Vorabends erkunden wollen, spielte weltweit über 460 Millionen Dollar ein und machte Cooper zum Superstar. 

Bis dato musste sich der leidenschaftliche Hobbykoch, der seinen Kollegen Daniel Day-Lewis als berufliches Vorbild nennt, vor allem mit Nebenrollen und Auftritten in TV-Serien zufriedengeben. So war er unter anderem in "Sex and the City" und "Alias" sowie in den romantischen Komödien "Die Hochzeits-Crasher" und "Zum Ausziehen verführt" zu sehen. Zwar wagte er sich mit dem stylischen Schocker "The Midnight Meat Train" auch ins Horrorgenre, kehrte aber für den Episodenstreifen "New York, I Love You", das Ensemblestück "Er steht einfach nicht auf dic"“ und dem Überraschungserfolg "Hangover" nochmals ins Komödienfach zurück – zum Glück! 

Endlich Vielfalt

Denn dank dieser Rolle hat der bekennende Anti-Alkoholiker nun endlich auch die Chance, seine Vielseitigkeit zu beweisen: Ob als durchtrainierter Face in der Serien-Adaption "Das A-Team“, als Gegenspieler von Robert De Niro in "Ohne Limit", psychisch Angeschlagener in "Silver Linings", FBI-Agent in "American Hustle", TV-Senderchef in "Joy – Alles außer gewöhnlich" oder legendärer Scharfschütze in "American Sniper". 

2018 probiert sich Cooper erstmalig auch hinter der Kamera aus: Sein Regiedebüt "A Star is Born" mit Lady Gaga startet im Oktober desselben Jahres den Kinos.
 

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