Ulrich Noethen

Elf Filmpreise "Zur Schauspielerei gehört nicht nur das Lustige, sondern, dass auch die Seele angestupst wird." Den Zuschauer in der Tiefe berühren - das gelingt Ulrich Noethen immer wieder trefflich. Das zeigt er derzeit auch in der zeithistorischen Spionage-Serie "Deutschland 83" als Bundeswehrgeneral Edel. Noethens Ruf als einer der führenden deutschen Charakterdarsteller unterstreichen nicht zuletzt elf Filmpreise, die der Mime vorzuweisen hat, darunter zweimal der Adolf-Grimme-Preis. 1997 feierte er seinen Durchbruch als Schauspieler mit der Hauptrolle des A-Capella-Sängers Frommermann in "Comedian Harmonists". In den Folgejahren war der Schauspieler in den unterschiedlichsten Produktionen zu sehen. Als Kinderheld in den drei "Sams"-Streifen und in "Petterson und Findus" (2014) überzeugte er ebenso wie als Heinrich Himmler in "Der Untergang" (2004). Patchwork-Papa Auch im Fernsehen beeindruckte Noethen durch die Bandbreite seines Schaffens - sei es in romantischen Komödien wie "Die Erfinderbraut" oder Thrillern wie "Das unsichtbare Mädchen". Zu seinen aktuellen TV-Rollen gehört die des Psychiaters Joe Jessen in der Krimireihe "Neben der Spur". Der zweite Fall läuft am 18. Januar im ZDF, den dritten hat Noethen eben abgedreht. Dem Helden Jessen lieh Noethen nicht nur sein Gesicht, sondern auch seine Stimme: Er begleitete Michael Robotham, den Autor der "Jessen"-Romane, auf Lesereise. Übung hat Noethen genug: Seit 2003 ist er als Sprecher von Hörbüchern aktiv. Kraft für den Alltag holt sich der Patchwork-Papa im Familienkreis. Er lebt mit Schriftstellerin Alina Bronsky, deren Kindern, seiner eigenen Tochter aus der geschiedenen Ehe mit Friederike Wagner und der gemeinsamen Tochter in Berlin.

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