Adam Baldwin

Wer Adam Baldwins Namen hört, denkt zuerst an die skandalträchtige Schauspiel-Sippe, der auch Alec, William, Daniel und Stephen Baldwin angehören. Außer seinem Nachnamen hat Adam Baldwin mit diesen Herren nichts gemeinsam – vor allem nicht die DNA – wie der breitschultrige Darsteller betont. Für Schlagzeilen in der Klatschpresse hat der 1962 in Chicago geborene Adam noch nie gesorgt. „Was mich an der Schauspielerei angezogen hat, war nie Ruhm oder Reichtum. Es ist etwas, dass ich liebe und gerne tue. Viele Leute definieren wer sie sind über das, was sie tun, aber damit habe ich nichts am Hut. Wer ich bin, ist ein Vater, ein Familienmensch.“ Ein bisschen Ruhm hat der 1,92 große Mime dann aber doch noch angesammelt. 2002 schlüpfte Baldwin für Joss Whedons Serie „Firefly“ zum ersten Mal in die doch recht enge Kluft des Söldners Jayne – und schrieb ein kleines Stück Fernsehgeschichte. Zwar wurde der Mix aus Western und Sci-Fi schon nach 13 Folgen abgesetzt, erreichte aber posthum Kultstatus. Die leidenschaftliche Fan-Unterstützung beeindruckte sogar Universal Pic­tures und bescherte dem Format einen eigenen Kinofilm: „Serenity “. Die Rolle des Weltraum-Desperados Jayne Cobb, der seine Lieblingswaffe liebevoll Vera nennt, machte Adam Baldwin zur Genre-Ikone und zum Sexsymbol. 2005 ernannte ein Magazin ihn zum „Sexiest TV-Newcomer“ – obwohl Baldwin zu diesem Zeitpunkt bereits 25 Jahre im Geschäft war.1980 stand Adam Baldwin für den Film „My Bodyguard“ zum ersten Mal vor einer Kamera. Seitdem hat er stetig gearbeitet. Der Höhepunkt seiner damals jungen Karriere: 1987 spielte er in Stanley Kubricks „Full Metal Jacket“ den Marine „Animal Mother“. Darüber hinaus war Baldwin in zahlreichen Serien wie „Akte X“ oder„Angel“ und Filmen wie „Wyatt Earp“ und „Indipendence Day“ zu sehen.2007 übernahm der dreifache Familienvater die Rolle des grantigen Major Casey in „Chuck“. Wenn Baldwin nicht vor der Kamera steht, leiht er seine markante Stimme zahlreichen Comic-Helden wie „Green Lantern“ oder „Breakdown“. letztes Jahr stattete Baldwin seinem Kumpel Nathan Fillion – der in „Firefly“ Captain Malcolm Reynolds spielte – einen Besuch in dessen Erfolgsserie „Castle“ ab. Und zur Zeit steht der Darsteller für den Serien­piloten „The Last Ship“ vor der Kamera.

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