Guillaume Canet

In Interviews präsentiert sich der französische Schauspieler und Filmemacher Guillaume Canet gerne als lustiger, kumpelhafter Typ. Doch hinter der lockeren Fassade verbirgt sich ein sensibler Künstler. Canet, 1973 geboren, wächst als Sohn von Algerienfranzosen in der Nähe von Paris auf. An der Schauspielschule Cours Florent lernt er seine spätere Frau Diane Kruger kennen. 1997 spielt er die Hauptrolle in dem Psychothriller „Barracuda“. Ab diesem Zeitpunkt ist der junge Guillaume eine feste Größe im französischen Kino. Drei Jahre später beweist Carnet in „The Beach“ neben Leonardo DiCaprio, dass er auch auf internationalem Parket eine gute Figur macht. Darüber hinaus ist Guillaume Canet neben Audrey Tautou in „Zusammen ist man weniger allein“ (Arte, 20.15 Uhr) zu sehen. Doch die Schauspielerei allein reicht Canet nicht, schon früh versucht er sich auch als Regisseur und Autor. 2002 dreht er seinen ersten abendfüllenden Kinofilm, die pechschwarze Satire „Bad, Bad Things“. Es folgen „Kein Sterbenswort“ (2006) und „Kleine wahre Lügen“ (2010). Neben seinem künstlerischen Schaffen erregt auch das Privatleben von Guillaume Canet in Frankreich Interesse. Bei den Dreharbeiten zu „Liebe mich, wenn du dich traust“ lernt er Marion Cotillard kennen. Nach der Scheidung von Diane Kruger werden Canet und Cotillard 2007 das neue Glamour-Paar der französischen Filmszene, im Mai 2011 werden die beiden Eltern eines Sohnes. Derzeit ist Guillaume Canet wieder als Regisseur beschäftigt. Er dreht in den USA „Blood Ties“, ein Remake des Chabrol-Thrillers „Blutsverwandte“.

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