John Hurt

Mit "Midnight Express" und "Der Elefantenmensch" schnuppert John Hurt am Oscar Der britische Darsteller John Hurt kann auf eine lange Karriere zurückblicken. Seit 1955 ist der am 22. Januar 1940 in Chesterfield, Derbyshire geborene Hurt als Darsteller auf Theaterbühnen und vor der Kamera aktiv. Der Durchbruch gelang ihm 1966 unter der Regie von Fred Zimmermann in dem sechsfach Oscar-gekrönten Historiendrama "Ein Mann für jede Jahreszeit". Bis dahin war Hurt aufgrund finanzieller Engpässe gezwungen, verschiedenste Rollen unabhängig von ihrer Qualität anzunehmen. Diese unfreiwillige Vielseitigkeit zahlte sich nun aus: Genreübergreifend begeistert Hurt seitdem in den unterschiedlichsten Werken Kritiker und Publikum gleichermaßen. Für seine Darbietung in "Midnight Express" sowie für seine Rolle des John Merrick als "Der Elefantenmensch" gab es Oscar-Nominierungen. Blockbuster und Independent: Zwischen "Harry Potter" und "Melancholia" In der Adaption von George Orwells "1984" brillierte er als Winston Smith. Und in "Corellis Mandoline" war er als Dr. Iannis zu sehen. Inzwischen ist Hurt eine feste Größe im Filmgeschäft. Seit vielen Jahren pendelt er scheinbar mühelos zwischen Blockbustern wie "Harry Potter" oder "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" und Programmkino wie "The Limits auf Control" und "Melancholia" hin und her. Und zum 50-jährigen Bestehen der Kultserie "Doctor Who" streifte er sich in der Jubiläumsfolge gar den Arztkittel des "Kriegsdoktors" über. Privat lebt der zweifache Vater in vierter Ehe mit der Produzentin Anwen Rees-Myers zusammen und engagiert sich für Kinder aus Afrika, die an Gesichtsmissbildungen leiden - ähnlich dem Charakter, den er in "Der Elefantenmensch" verkörperte. 2016 wird Hurt mit dem Abenteuerfilm "The Legend of Tarzan" auf die Leinwand zurückkehren.

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