Kevin Bacon

Kevin Bacon ("The Following", "My One and Only") gehört zu den am längsten und meisten beschäftigten Schauspielern Hollywoods

Seit 1978 vor der Kamera

Kevin Bacon ist beliebt in Hollywood. Nach ihm wurde sogar die sogenannte "Kevin-Bacon-Zahl" benannt, die beweisen soll, wie klein die (Film-)Welt doch ist: Jeder, der schon einmal mit ihm vor der Kamera stand, hat eine 1. Wer nicht mit Bacon gedreht hat, dafür aber mit jemanden, der es getan hat, eine 2 und so weiter. Angeblich hat jeder Schauspieler höchstens eine 4. 

Sein Leinwanddebüt feierte Bacon 1978, mit 20 Jahren, in der Kultkomödie "Animal House". Auch die Dramödie "American Diner" von 1982 ging in die Filmgeschichte ein. Der große Durchbruch aber gelang Bacon 1984 mit dem Tanzfilm "Footloose". Seitdem dreht er unaufhörlich, darunter "Flatliners", "JFK - Tatort Dallas", "Eine Frage der Ehre", "Sleepers", "Wild Things", "Mystic River", "Frost/Nixon", "My One and Only", "X-Men: Erste Entscheidung" sowie "Black Mass" und "Boston". 

Die Bacon Brothers

Mit seiner Tochter Sosie stand er für den TV-Film "Story of a Girl" vor der Kamera - das Regiedebüt seiner Frau, Schauspielkollegin Kyra Sedgwick. Bei deren Serie "The Closer" hatte er selbst bei einigen Folgen Regie geführt. Zwischen 2013 und 2015 spielte er die Hauptrolle in der Thrillerserie "The Following". 

In Deutschland sorgte Bacon, der so gar keine Probleme mit Nacktheit vor der Kamera hat, zuletzt während der Promo-Tour für seine Amazon-Reihe "I Love Dick" für Aufsehen - indem er in München auf einem Pferd vor das Siegestor ritt. Wie er bei so viel Arbeit vor und hinter der Kamera noch Zeit für seine Familie - zu der auch noch Sohn Travis gehört - findet, weiß nur er. Und dann sind da auch noch "The Bacon Brothers", Kevins Countryrock-Band mit seinem Bruder Michael.

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