Ciaran Hinds

Ciarán Hinds war Ritter Lot in „Excalibur“ (1981), Julius Cäsar in „Rom“ (2005) und ist nun Mance Rayder im Fantasy-Epos „Game of Thrones“. Fans der Bücher hatten große Erwartungen in die Rolle gesetzt. „Und dann werden sie sagen: ‚Ach, es ist nur er!’“, spaßt Hinds. Er spielt gerne dramatische Rollen. Im Theater stand er u.?a. als Richard III. auf der Bühne.Zur Schauspielerei fühlte sich der einzige Junge von fünf Kindern schon früh hingezogen. Bis heute pendelt der Belfaster zwischen Fernsehen, Film und Theater. Seine düster-maskuline Ausstrahlung prädestiniert ihn für die Rolle des Denkers, etwa in „Dame, König, As, Spion“ (2011), des Bösewichts wie in „Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens“ (VOX, 20.15 Uhr) und des tragischen romantischen Helden wie in Janes Austens „Verführung“ (1995) und Charlotte Brontës „Jane Eyre“ (1997). Hinds spielte in Großproduktionen wie „Road to Perdition“ (2002), und „There Will Be Blood“ (2007). Im letzten Teil der „Harry Potter“-Saga war er als Aberforth Dumbledore so gut verkleidet, dass nur seine sonore Stimme ihn verriet, mit der er gelegentlich auch Hörbücher veredelt. Ciarán Hinds lebt mit der Schauspielerin Hélène Patarot zusammen, sie haben eine Tochter. Eine enge Freundschaft verbindet ihn mit seinem Kollegen Liam Neeson. Im Februar wurde Hinds 60, und die Rollenangebote nehmen kein Ende. Anfang des Jahres brillierte er in New York auf der Bühne als Big Daddy in „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, fürs Kino hat er mehrere Filme abgedreht, darunter „Closed Circuit“. Sein irischer Name spricht sich übrigens so aus: „Kieren Heins“.

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