Jördis Triebel

Jördis Triebel ist eine Schauspielerin, die man fast nur mit guten Filmen in Verbindung bringt, was für ihr Talent und ihre Rollenauswahl spricht. 

Als Bäuerin zum Star

Es war ein Filmdebüt mit Pauken und Trompeten: Als eigenwillige Schweinezüchterin beeindruckte Jördis Triebel 2006 an der Seite von Jürgen Vogel in "Emmas Glück". Mit der Rolle errang sie nicht nur die Zuneigung von Kritikern und Publikum, sondern auch mehrere Auszeichnungen, so z.B. den Förderpreis Deutscher Film. Ihre Rollen wählt die 1977 in Berlin geborene Schauspielerin mit größter Sorgfalt aus. Das könnte auch daran liegen, dass sie ein "Kind des Theaters" ist. 

Schon ihre Mutter arbeitete als Requisiteurin am damaligen Theater der Freundschaft in Berlin. Die einzigartige Atmosphäre zog ihre Tochter, deren schwedischer Vorname "Göttin des Schwertes" bedeutet, früh in den Bann. Der Weg über die Ausbildung an der Ernst-Busch-Hochschule für Schauspielkunst zur etablierten Künstlerin verlief für Triebel so geradlinig wie erfolgreich. Dabei wies man Jördis schon mit Anfang 20 Mutterrollen zu. Auf den Part der Bodenständigen abonniert zu sein, erwies sich dann als Glücksfall – sonst hätte man ihr womöglich nicht die erwähnte erste Filmhauptrolle angeboten.

Preisgekröntes, intensives Schauspiel

Als bodenständig bezeichnet sich die zweifache Mutter auch selbst: "Ich möchte kein Star sein", sagte sie einmal. Erfolgreich ist Jördis Triebel aber alle mal. Für die Tragikomödie "Ein guter Sommer" heimste sie 2012 den Grimme-Preis ein, und für das Drama "Westen" wurde sie 2014 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. 

Auch wirkte die Schauspielerin vermehrt in Serien wie "Dark", "Bad Banks" und "Weissensee" mit. Ihre Filmkarriere vernachlässigt sie darüber aber keineswegs, wie ihr Auftritt in der Tragikomödie "25 km/h" zeigt. Auch ist Jördis Triebel als verzweifelte Mutter in dem bewegenden Drama "Ein Atem" zu sehen. 

Starportrait empfehlen