Jonathan Pryce

Sucht man nach den wichtigsten britischen Schauspielern der letzten Jahrzehnte, stößt man unweigerlich auf Jonathan Pryce. Seit 1972 ist der in Wales geborene Mime vor der Kamera präsent.  Geboren 1947 etablierte sich Pryce in den 70er Jahren als Theaterschauspieler in London und wurde 1976 für seine Rolle in "The Comedians" mit einem Tony ausgezeichnet. 1972 stand der dreifache Vater, der seit 1974 mit der Schauspielerin Kate Fahy in "wilder Ehe" lebt, das erste Mal für die TV-Serie "Doomwatch" vor der Kamera. Sein Leinwanddebüt folgte 1976 in "Reise der Verdammten". Große Bekanntheit erlangte Pryce 1985 mit der Hauptrolle in Terry Gilliams Groteske "Brazil", welche sich mittlerweile zum Klassiker gemausert hat. Für seine Darstellung des Schriftstellers Strachey in "Carrington – Liebe bis in den Tod" erhielt der Mime 1995 in Cannes den Preis als bester Schauspieler. Sein Talent, in die unterschiedlichsten Charaktere zu schlüpfen, bescherte Pryce in den folgenden Jahren so verschiedenartige Rollen wie die des Präsidenten Perón in "Evita" (1996), des Bösewichts in "James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie" (1997) oder des Komponisten Gustav Mahler in "Die Windsbraut" (3sat, 20.15 Uhr). Große Bekanntheit erlangte Pryce als Gouverneur Weatherby Swann, den er in drei Teilen der Piraten-Saga "Fluch der Karibik" spielte. Am 20. Januar feierte der neue Film mit dem Waliser, das Drama"Listen Up Philip", auf dem Sundance Filmfestival Weltpremiere.

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