Jeffrey Dean Morgan

Als sterbender Herzpatient eroberte Jeffrey Dean Morgan in "Grey's Anatomy" die Herzen der Zuschauer. Richtig großartig ist er immer, wenn es düster wird.
 

Der Tod steht ihm gut

"Totgesagte leben länger", dieses Sprichwort könnte auch auf die Karriere von Jeffrey Dean Morgan gemünzt sein. Denn es war die Rolle des sterbenskranken Patienten Danny Duquette, der in "Grey’s Anatomy" das Herz der von Katherine Heigl gespielten Ärztin Izzie Stevens und des weiblichen Publikums eroberte, die ihm den Durchbruch verschaffte. 

Eigentlich wollte der 1966 in Seattle geborene Amerikaner Profi-Basketballspieler werden. Doch eine Knieverletzung ließ den Traum platzen. Nach seinem Umzug nach Los Angeles wurde Morgan von einem Agenten entdeckt und feierte sein Filmdebut 1991 mit dem Thriller "Angel in Red". Jahrelang hangelte er sich danach von Seriengastrolle zu Seriengastrolle. Erst nach "Grey’s Anatomy" musste sich Morgan nie wieder Sorgen um Angebote machen. 

Er hat einen berühmten Doppelgänger

Seither wird er auch auf der Straße erkannt – auch wenn ihn die Leute, wie er einmal berichtete, des Öfteren mit seinem spanischen Kollegen Jarvier Bardem verwechseln. Zu Morgans größten Kino-Erfolgen zählen die romantischen Komödien "P.S. Ich liebe Dich" und "Zufällig verheiratet". In der Comicverfilmung "The Watchmen" zeigte er sich von seiner düsteren Seite. 

Und die steht ihm besonders gut: So ging er im Seriendauerbrenner "Supernatural" als wehrhafter Vater der Winchester-Brüder auf Monsterjagd und schockierte seine zartbesaiteteren Fans als brutaler Schurke Negan in "The Walking Dead". Heute ist er in dem Thriller "Texas Killing Fields" zu sehen, in dem er einen Polizisten spielt, der eine Mordserie an Mädchen stoppen will und dabei eine Vater-Tochter-Beziehung mit einer Ausreißerin aufbaut. Privat hat Morgen drei Kinder: zwei mit seiner Frau Hilarie Burton und eines aus einer früheren Beziehung.

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