Tom Hiddleston

In der Tradition Hans Grubers Charmant, witzig, intelligent: Das ist der Brite Tom Hiddleston. Am 9. Februar 1981 im Londoner Stadtbezirk Westminster geboren, besuchte er ab seinem 13. Lebensjahr das Nobelinternat Eton. Nachdem er dort seinen Abschluss gemacht und die Universität von Cambridge besucht hatte, studierte er bis 2005 Schauspiel an der berühmten Royal Academy of Dramatic Art in London. Kleineren Auftritten am Theater und im Fernsehen folgte 2008 die Rolle des Assistenten von "Kommissar Wallander", dargestellt von Kenneth Branagh, mit dem Hiddleston im selben Jahr auch auf der Bühne stand. Dass Branagh ihn 2011 in der Marvel-Comic-Verfilmung "Thor" als Loki, den Widersacher des von Chris Hemsworth gespielten Titelhelden, besetzte, war Hiddlestons großes Glück: Die Rolle bescherte ihm den Durchbruch. Seit Alan Rickmans "Hans Gruber" im ersten "Stirb Langsam"-Film von 1988 war kein Bösewicht mehr so ausdrucksstark und gut. Allen, Spielberg, Jarmusch Als Joss Whedon Hiddleston bat, den Loki in "Avengers" erneut zu spielen, bedankte der sich mit einem rührenden Brief. Loki sei sein "Hans Gruber". Seit "Thor" wollen alle namhaften Regisseure mit Hiddleston zusammenarbeiten. Er spielte u. a. in Woody Allens "Midnight in Paris", Steven Spielbergs "Gefährten", Jim Jarmuschs "Only Lovers Left Alive" und Guillermo del Toros "Crimson Peak". Auch dem Theater und Fernsehen bleibt er treu. In der Thriller-Serie "The Night Manager", die auf John le Carrés Roman "Der Nachtmanager" basiert, etwa verkörpert er den Spion Jonathan Pine. Wer Hiddleston aber lieber wieder als Loki sehen will, muss sich noch etwas gedulden. "Thor 3: Ragnarök" wird gerade gedreht. Der Film soll Ende 2017 ins Kino kommen.

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