Klaus J. Behrendt

"Parolen helfen nicht" Im heutigen Kölner "Tatort" muss Klaus J. Behrendt als Kommissar Ballauf den Umtrieben einer Bürgerwehr Einhalt gebieten, die ihr Viertel vor kriminellen Migranten schützen will. Ein Thema, das nicht zuletzt durch die Übergriffe in der Silvesternacht 2015 in Köln an Brisanz gewinnt. "Die Stimmung hier hat sich gewandelt, das ist für alle Seiten eine ungute Situation", so Behrendt. "Parolen und vermeintlich einfache Lösungen helfen da nicht, das zeigt dieser "Tatort". Klaus J. Behrendt wuchs bürgerlich im westfälischen Ibbenbüren auf und lernte zunächst den Beruf des Bergmanns. "Es war eine Art Abenteuer, wie für andere die Seefahrt. Mein Meer lag 1600 Meter unter der Erde." 1981 tauchte Behrendt aus der Dunkelheit auf und trat ins Rampenlicht. Nach seiner Schauspiel-Ausbildung in Hamburg spielte er in Klaus Emmerichs Ruhrpott-Saga "Rote Erde II" seine erste Fernsehrolle. 20 Jahre Verbrecherjagd Darauf folgten zahlreiche Auftritte in TV-Filmen und Serien. In "das Wunder von Lengede" war der Schauspieler in seinem ursprünglichen Beruf zu sehen - als Kumpel unter Tage. 2007 verkörperte er im TV-Drama "Einfache Leute" einen Familienvater, der seine Homosexualität versteckt. 2012 gab er im Historien-Film "Rommel" einen General. Seit 1997 geht Behrendt an der Seite von Dietmar Bär im Kölner "Tatort" auf Verbrecherjagd. Für seine Rolle als Hauptkommissar Ballauf wurde der Mime mit seinem TV-Partner Bär mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem "Deutschen Fernsehpreis". In Kürze bildet er eine ganz andere Seilschaft: Mit Anne-Kathrin-Kramer kämpft sich Behrendt als schwerkranker Geologe in "Das Alter der Erde" auf den Gipfel eines Gletschers. Das Drama ist am 21. Januar 2017 in der ARD zu sehen.

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