Kirk Acevedo

Harte Schale, weicher Kern: Der Schauspieler Kirk Acevedo ("Planet der Affen: Revolution") ist auf charmante Raubeine abonniert
 

Durchbruch mit "OZ"

Seinen Durchbruch schaffte der 1971 in Brooklyn geborene Kirk Acevedo mit der knallharten Gefängnis-Serie "OZ". Von 1997 bis zum Ende des Kultformats 2003 gehörte er zur Stammbesetzung. Und obwohl der Sohn lateinamerikanischer Eltern als Schwerverbrecher Alvarez in der HBO-Erfolgsserie so überzeugend war, dass er sogar für mehrere Fernsehpreise nominiert war, schätzte Acevedo seine tatsächlichen Chancen, im Knast auch nur einen Tag heil zu überstehen, in einem Interview als ziemlich mies ein. 

"Auf einer Skala von eins bis zehn? Eins würde ich mal sagen". Auch wenn der sportliche Acevedo, der den New Yorker Marathon in glatten drei Stunden schafft, sich selbst nicht unbedingt für besonders tough hält, greifen Produzenten gern auf ihn zurück, wenn es um die Besetzung harter Kerle geht. Ob als Cop, Soldat oder Gauner - Acevedo hat die Darstellung von undurchschaubaren Typen mit harter Schale und nicht selten einem Herz aus Gold zur TV-Kunst erhoben - und seine Nische gefunden. So war er u.a. in Serien wie "Band of Brothers", "Prime Suspect" oder "Kingdom" als Hauptdarsteller mit von der Partie. 

Star der TV-Serie "12 Monkeys"

Von 2008 bis 2011 gab Acevedo in "Fringe" den FBI-Agenten Charlie Francis. Neben regelmäßigen Gastauftritten in Serien wie "Grimm" oder "Walking Dead" ist der Vater einer Tochter auch in Filmen wie "Planet der Affen: Revolution" oder "The New World" im Kino zu sehen. Seit 2016 gibt Acevedo den Zeitreisenden Ramse in "12 Monkeys". 

Zur Zeit steht er für die vierte und finale Staffel der Sci-Fi-Serie vor der Kamera, die 2018 ins TV kommen soll. Ebenfalls 2018 wird Acevedo, der seit 2005 mit seiner Kollegin Kiersten Warren verheiratet ist, im vierten Teil der Grusel-Saga "Insidious" zu sehen sein.

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