Imogen Poots

Obwohl sie eigentlich einen anderen Berufswunsch hatte, entwickelte sich die Britin Imogen Poots sich zu einer gefragten Schauspielerin. 
 

Schauspielerin statt Tierärztin

Eigentlich wollte Imogen Poots Tierärztin werden, doch als sie während einer Operation in Ohnmacht fiel, wandte sich die 1989 in London geborene Tochter einer Journalistin und eines Fernsehproduzenten dann doch den darstellenden Künsten zu. Erste Auftritte in Film und Fernsehen hatte Poots in der BBC-Serie "Casualty" (2004) sowie der Comic-Adaption "V wie Vendetta" (2006) der Wachowski-Geschwister.

2007 spielte sie dann in dem Endzeit-Horror-Thriller "28 Weeks Later" ihre erste größere Rolle, der bald weitere in Filmen wie "Cracks" (2009), "Solitary Man" (2009) und "Centurion - Fight or Die" (2010) folgten - stets an der Seite namhafter Schauspieler und Schauspielerinnen wie Eva Green, Michael Douglas und Michael Fassbender.

Blaue Augen und viel Talent

2011 übernahm die Darstellerin in dem Remake des 80er-Horrorklassikers "Fright Night" eine Hauptrolle, und ein Jahr später war sie neben Philip Seymour Hoffman, Christopher Walken, Catherine Keener und Mark Ivanir in dem Musikerdrama "Saiten des Lebens" zu sehen. In den letzten paar Jahren wirkte die Schauspielerin mit den bemerkenswert blauen Augen einerseits in Mainstream-Produktionen wie "Für immer Single?" und "Need for Speed" (2014) mit, ergatterte andererseits aber auch Rollen in ambitionierten Filmen wie "The Look of Love" (2013), "Green Room" und Terrence Malicks "Knight of Cups" (2015).

Eine ihrer schönsten Rollen spielte Imogen Poots 2014 in der Romanverfilmung "A Long Way Down", in der sie eine von vier Personen mimt, die einander kennenlernen, als sie vom Dach eines Hochhauses springen wollen. Im neuen Jahr wird man die Britin in der Komödie "Serial Dater" sowie dem Drama "The Sleeping Shepherd" bewundern können. 

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