Peri Baumeister

Der von der Kritik gefeierten Schauspielerin Peri Baumeister wurde das Talent in die Wiege gelegt.

"Fee" mit Bühnen-Gen

Zarte Erscheinung, hohe Wangenknochen, ein fast herzförmiger Mund: Der Name "Peri" - auf Persich "Fee" - passt perfekt zu Schauspielerin Peri Baumeister. Oft wird sie als "Halbschwester von Muriel Baumeister" vorgestellt. Dabei kann die 31-Jährige, die heute im norwegischen Serienhit "Saboteure im Eis" (ARD, 23.00 Uhr) als Gattin des Physikers Werner Heisenberg zu sehen ist, selbst eine beeindruckende Karriere vorweisen.

Die war fast schon programmiert. Schließlich entstammt die Mimin einer Berliner Künstlerfamilie. Die Urgroßmutter Opernsängerin, der Urgroßvater als Regisseur der UFA erfolgreich, der Vater Edwin Noel-Baumeister Schauspieler. Schon mit 14 zeigte sich, dass Peri das Bühnen-Gen geerbt hatte. Damals wurde sie fürs Theater entdeckt. Aus Jugendschutzgründen musste das Jungtalent die Bühne allerdings immer vor dem Schlussapplaus verlassen. Also beendete sie erst einmal mal die Schule, bevor sie 2007 in München ihre Schauspiellausbildung begann.

Durchbruch mit "Tabu"

Im dritten Studienjahr wurde sie zu ihrem ersten Casting eingeladen. Und wurde gleich für die Hauptrolle der Grete Trakl im Kinofilm "Tabu" verpflichtet. Ein Glücksfall für beide Seiten. Peri gab die Grete an der Seite von Lars Eidinger mit solch "leidenschaftlichem Furor", so die Kritik, dass sie 2012 mit dem Max Ophüls Preis als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet wurde. Man halte Peri Baumeister zu Großem befähigt, hieß es.

Derlei Lobeshymnen würde manchen unter Druck setzen. Nicht so die 31-Jährige, die vielen auch aus dem Kinohit "Russendisko" und dem Ausnahme-"Tatort: Borowski und der stille Gast" bekannt ist. In einem Interview sagte sie: "Wir alle sollten mehr Mut haben, uns vom Leistungsdruck zu befreien, immer zu funktionieren, davon, keine Fehler machen zu dürfen."

 

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