Rainer Hunold

Der Schauspieler Rainer Hunold ist ein gern gesehener Dauergast im deutschen Fernsehen. Nebenbei ist er auch als Bildhauer erfolgreich.

Beliebt beleibte "Helferfigur"

Kaum ein Schauspieler ist schon so lange so regelmäßig auf unseren Bildschirmen zu sehen wie Rainer Hunold: Ab 1988 ermittelte er neun Jahre lang an der Seite von "Matula" in "Ein Fall für zwei". 1997 übernahm er von Günter Pfitzmann dessen "Praxis Bülowbogen". 2005 ging es nahtlos mit der Titelrolle im ZDF-Freitagskrimi "Der Staatsanwalt" weiter. Kein Zufall, dass sich alle drei großen Serienrollen ähneln. Stets gibt der 68-Jährige den Verlässlichen, Ruhigen. "Helferfiguren", nennt sie der Mime.

"Dafür kann ich nichts, das ist die Ausstrahlung, die ich habe", erklärte er einmal in einem TV-Interview bei "alpha-Forum". Und lieferte sogleich eine Erklärung, warum man ihn als Schauspieler in diese Schublade steckte. "Ich bin jemand, dem man sich gerne anvertraut. Und ich habe ganz offensichtlich auch eine gewisse Glaubwürdigkeit für akademische Berufe".

Erfolgreicher Bildhauer

Eine solche Karriere strebte Hunold ursprünglich auch an. Nach dem Abitur studierte der gebürtige Braunschweiger u. a. Germanistik und Kunstpädagogik. Hinzu kamen einige Semester Bildhauerei. Obwohl sich Hunold schon mit acht Jahren auf der Bühne des Schultheaters und später als Komparse zur Schauspielerei hingezogen gefühlt hatte. Genau darauf besann er sich mit Mitte zwanzig. Und wurde prompt an der renommierten Max-Reinhardt-Schule in Berlin angenommen.

Der Durchbruch kam 1978 als Matrose "Kalli" im Mehrteiler "Ein Mann will nach oben". Neben der Schauspielerei hat Hunold ein Buch mit dem Titel "Ich bin nun mal dick" geschrieben und ist als Bildhauer erfolgreich. Privat liegt dem Vater zweier inzwischen erwachsener Adoptivkinder aus Marokko sein Engagement für die S.O.S.-Kinderdörfer am Herzen. 

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