Adam Sandler

Adam Sandler, in Deutschland erst seit "Happy Gilmore" (1996) dem Kinopublikum bekannt, ist quasi "komisch by nature". Schon als Siebzehnjähriger erklomm er spontan eine Comedy-Bühne in Boston, um das Publikum mit Zoten zu unterhalten. Während seines Bachelor-Studiums der Schönen Künste, das er 1991 abschloss, konnte er auch nicht vom Witzischsein lassen und ergatterte neben zahlreichen Liveauftritten sogar eine winzige Rolle in der "Cosby Show" (1987/88).Ab 1990 jobbte er als Gagschreiber und Darsteller für die Comedy-Serie "Saturday Night Live" und übernahm mehr und mehr Filmrollen in Komödien, so etwa in der Alien-Veralberung "Coneheads" (1993) oder in der Steve-Martin-Klamotte "Lifesavers" (1994). Die ersten Hauptrollen als "Billy Madison" und als "Happy Gilmore" in den gleichnamigen Filmen (1995, 1996) waren wohl unvermeidlich, ebenso wie die Klamaukfilme "The Waterboy" (1998) und "Big Daddy" (1999).Zu allen vier Filmen schrieb er nämlich selbst das Drehbuch. Daher kann es eigentlich auch kein Zufall sein, dass alle diese Rollen Männernamen tragen, die mit einem Ypsilon enden: Billy, Happy, Bobby, Sonny und im gleichfalls selbstverfassten "Little Nicky" (2000) außerdem. Im Mai 2003 wird in Deutschland "Anger Management" in die Kinos kommen - ausnahmsweise bekommt hier Jack Nicholson die Rolle mit dem Y, als "Dr. Buddy Rydell". Adam Sandler spielt einen konfliktscheuen Geschäftsmann, der versehentlich in einem Wut-Management-Programm landet und auf einen äußerst agressiven Therapeuten stößt...

Starportrait empfehlen