Pierce Brosnan

Pierce begann am Londoner Drama Center mit einer Ausbildung im Fach Schauspielkunde und trat in einigen Theatern im Dunstkreis des Towers auf. Dem Fernsehpublikum zum Begriff wurde er in der 80er-Jahren als Privatdetektiv "Remington Steele" an der Seite von Stephanie Zimbalist alias Laura Holt. Zum Superstar wurde Brosnan 1995 als bestaussehender James Bond aller Zeiten in "Golden Eye". Mit Einnahmen von rund 350 Millionen US-Dollar wurde der Film zudem einer der erfolgreichsten Kinohits überhaupt. Kein Wunder, dass Brosnan bald zu neuen Einsätzen im Namen ihrer Majestät geschickt wurde: 1997 in "Der Morgen stirbt nie", 1999 in "Die Welt ist nicht genug", 2002 in "Stirb an einem anderen Tag". Aber nicht nur als James Bond, sondern auch als Vulkanforscher Harry Dalton in "Dante's Peak" (1997) oder als "Thomas Crown" (1999) hatte er Gelegenheit, seinen Charme auf actionreiche Weise zu versprühen. 2005 gab er in "Mord und Margaritas" den charmanten Schwindler. 2008 spielte er an der Seite von Meryl Streep in der erfolgreichen ABBA-Musical-Verfilmung "Mamma Mia!" Bei den Aufnahmen in den Pinewood Studios habe er bloß Angst ­gehabt, in Glitzeranzug und Plateauschuhen Daniel Craig über den Weg zu laufen. Sein Nachfolger als James Bond drehte ebenfalls dort. Das hätte nämlich sogar der lässige Pierce ziemlich uncool gefunden.Das Privatleben des Schauspielers wurde 1991 durch den Tod seiner Frau Cassandra überschattet, die ihm drei Kinder hinterließ: Christopher and Charlotte aus ihrer ersten Ehe sowie den gemeinsamen Sohn Sean. Die neue Frau an Brosnans Seite heißt Keely Shaye Smith. Mit ihr hat der James-Bond-Darsteller inzwischen zwei Kinder: Dylan Thomas und Paris Beckett.

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